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© scanrail dreamstime.com Elektronikproduktion | 14 Januar 2020

SK Innovation will zweite Batteriefabrik für Elektrofahrzeugeuge in den USA

SK Innovation Co Ltd. aus Südkorea plant den Bau eines zweiten Werkes für Elektrofahrzeugbatterien in den Vereinigten Staaten. Außerdem erwägt das Unternehmen die Erweiterung eines weiteren Werkes in Ungarn, um der steigenden Nachfrage nach EV-Zellen gerecht zu werden, heißt es von der Geschäftsführung gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Weiter sagt Kim, dass er erwartet, dass mehr asiatische Hersteller Batterien in den Vereinigten Staaten herstellen werden, anstatt sie zu importieren. Hierdurch sollen Zölle vermieden und die Nachfrage der US-Autohersteller vor Ort befriedigt werden. Das zweite Werk von SK Innovation im US-Bundesstaat Georgia könnte eine Kapazität von 10 GWh haben. Das Unternehmen hat bereits zugesagt, 1,7 Milliarden Dollar (ca. 1,53 Milliarden Euro) zu investieren, um die erste Fabrik mit einer Kapazität von 9,8 GWh für die EV-Basis der Volkswagen AG im benachbarten Tennessee zu bauen. Anfang 2022 soll die Produktion planmäßig aufgenommen werden. Die zweite 10 GWh Anlage würde etwa 1 Milliarde Dollar (ca. 900 Millionen Euro) erfordern. Die endgültige Summe werde in der ersten Hälfte des Jahres 2020 vom Vorstand genehmigt werden müssen, schreibt reuters. In Ungarn erwägt SK Innovation die Erweiterung seines zweiten Werks, das sich derzeit im Bau befindet und zwar von 10 GWh auf 16 GWh, um die Versorgung von Volkswagen zu erhöhen, so Kim. Außerdem fügte er hinzu, dass die Firma in Gesprächen mit dem Autohersteller sei, um es in ein Joint Venture umzuwandeln. Eine Sprecherin sagte aber auch, dass eine weitere Option in Betracht gezogen wird, die zusätzliche Kapazität von 6 GWh in einem anderen europäischen Land als Ungarn zu bauen. Volkswagen teilte gegenüber Reuters mit, dass der eigene Bedarf an Batterien in Europa und Asien 300 GWh pro Jahr überschritten habe und dass man mit verschiedenen Partnern über Optionen spreche. SK Innovation, Südkoreas größte Ölraffinerie, hat sich inzwischen auf EV-Batterien spezialisiert. Kims Pläne zielen darauf ab, das Unternehmen bei der Bewältigung eines Anstiegs der Batteriebestellungen zu unterstützen, die bis Ende 2019 bei 500 GWh gegenüber 320 GWh im Vorjahr liegen. Allerdings, so Kim, könnten zusätzliche Investitionen dazu führen, dass die Batteriesparte ein Jahr später als geplant, nämlich 2022, den Break-Even erreichen könnte. In China ist Ende 2019 die erste 7,5-GWh-Fabrik von SK Innovation in Changzhou in Betrieb gegangen, und eine 20-GWh-Fabrik in Yancheng wird bis Ende des Jahres fertiggestellt sein. Das Unternehmen erwägt auch, in Chinas EVE Energy Co Ltd. zu investieren, um weitere 8,5 GWh Kapazität einzubringen, sagt Kim.
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2020.03.27 12:33 V18.4.17-2