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© tom_schmucker dreamstime.com Elektronikproduktion | 09 Januar 2020

Varta geht gegen mutmaßliche Patentverstöße aus China vor

Batterieproduzent Varta geht gegen mutmaßliche Patentverstöße chinesischer Unternehmen vor. Man habe sofort Abmahnungen an die wichtigen Handelskanäle gegeben, so eine Varta-Sprecherin.

„Wir werden auf keinen Fall solch grobe Patentverletzungen akzeptieren“, zitiert dpa die Sprecherin. Sollten die betroffenen Hersteller nach Fristende nicht umgehend reagieren, werde Varta entsprechende einstweilige Verfügungen erwirken. Im Dezember sollen Geräte mit Batterien chinesischer Hersteller aufgetaucht sein, die Varta-Patente verletzten. Die Börse reagierte prompt – die Varta-Aktie brach gestern teilweise um ein Fünftel ein. Analysten hätten sich auf den Bericht eines Leerverkäufers bezogen, wonach große Kunden von Varta auch auf andere Zulieferer gesetzt hätten, da das Unternehmen aus Baden-Württemberg die hohe Nachfrage wohl nicht mehr komplett habe bedienen können, heißt es bei dpa weiter. 2019 konnte die Aktie um knapp 388 Prozent zulegen. Experten gehen davon aus, dass sich die Erfolgsgeschichte des Unternehmens wegen der starken Nachfrage nach Lithium-Ionen-Zellen auch in Zukunft weiter fortsetzt. Varta weitet deshalb sowohl seine Kapazitäten als auch Investitionen immer weiter aus (Evertiq berichtete). Bis 2022 sollen über 150 Millionen Zellen jährlich produziert werden. Bereits 2020 strebt Varta mit einem Marktanteil von mehr als 50 Prozent eine weltweit führende Position mit Lithium-Ionen-Zellen an.
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2020.09.28 11:52 V18.10.13-2