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© Osram Elektronikproduktion | 09 Dezember 2019

Osram-Vorstand lädt ams zu Gesprächen ein

Nach dem erfolgreichen Übernahmeangebot der ams AG hat der Osram-Vorstand die Führungsspitze von ams eingeladen, um 'den Weg zu einem globalen Technologieführer für Sensoriklösungen und Photonik' auf der Basis der Zusammenschlussvereinbarung gemeinsam abzustecken, heißt es in einer Erklärung von Osram.

Dabei würden für das Management nach wie vor die Interessen der Aktionäre, des Unternehmens und seiner Mitarbeiter im Vordergrund stehen. Für die Osram-Aktionäre, die 41 Euro pro Anteilsschein erhalten, steht nach einem wertorientierten Übernahmeprozess ein Kursaufschlag von 42 Prozent seit Beginn des Verfahrens zu Buche. „Nun gilt es, gemeinsam mit ams einen Photonik- und Sensorik-Champion von Weltrang auf den Weg zu bringen“, so Olaf Berlien, Vorstandsvorsitzender der OSRAM Licht AG. „Wir danken den Osram-Aktionären, dass sie die überzeugenden strategischen Vorteile dieser Transaktion erkannt haben“, fügt Alexander Everke, CEO von ams hinzu. „Wir freuen uns auf die enge Zusammenarbeit mit dem Osram-Management und allen Osram-Stakeholdern“. In der Zusammenschlussvereinbarung hat ams umfassende Zusagen für die Mitarbeiter und Produktionsstätten von Osram, insbesondere in Deutschland, gemacht. So sind fusionsbedingte Kündigungen bis Ende 2022 ausgeschlossen. Gemeinsam und im Dialog mit den Gewerkschaften und Arbeitnehmervertretern würden der Osram- und ams-Vorstand nun einen tragfähigen Integrationsfahrplan auf Augenhöhe vorbereiten, heißt es weiter. Das Osram-Management sieht in der Bündelung der gemeinsamen Stärken zahlreiche Chancen, insbesondere mit Blick auf die Weiterentwicklung der Geschäftseinheit Opto Semiconductors. Durch einen Zusammenschluss mit ams könn die LED-Sparte unter anderem von der Entwicklung innovativer Sensorik- und Photonik-Lösungen und der Nutzung der etablierten Kundenzugänge profitieren. Der Zusammenschluss steht noch unter kartellrechtlichen und außenwirtschaftlichen Vorbehalten. Die Erfüllung dieser regulatorischen Schritte und rechtlichen Freigaben sowie die organisatorische Koordination werden voraussichtlich bis in den Sommer 2020 dauern. In der zweiten Jahreshälfte 2020 könnten dann die erforderlichen Schritte für eine Zusammenführung der beiden Konzerne angegangen werden.
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2020.05.28 10:59 V18.6.7-1