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© General Motors Elektronikproduktion | 06 Dezember 2019

Milliarden-Investition von GM und LG Chem in Batteriezellenproduktion

General Motors und LG Chem haben ihre Pläne zur Massenproduktion von Batteriezellen für zukünftige batteriebetriebene Elektrofahrzeuge bekannt gegeben.

Gemeinsam werden die Unternehmen in ein neues, zu gleichen Teilen im Besitz befindliches Gemeinschaftsunternehmen mit einem Gesamtvolumen von bis zu 2,3 Milliarden US-Dollar (ca. 2,07 Milliarden Euro) investieren. Das Gemeinschaftsunternehmen wird ein Werk für die Montage von Batteriezellen in Lordstown im Nordosten des US-Bundesstaats Ohio errichten. Hier sollen mehr als 1.100 neue Arbeitsplätze entstehen. Die Anlage wird die modernsten Herstellungsverfahren unter einem Dach nutzen, um Zellen effizient und abfallarm zu produzieren. Außerdem solle von starken Skaleneffekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette profitiert werden, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Anlage werde äußerst flexibel sein und sich an den aktuellen Stand von Technik und Materialien anpassen können. Die Zusammenarbeit beinhalte auch eine gemeinsame Entwicklungsvereinbarung, die zwei führende Unternehmen der Batteriebranche zusammenbringt, um fortschrittliche Batterietechnologien zu entwickeln und zu produzieren - mit dem Ziel, die Batteriekosten auf ein branchenführendes Niveau zu senken. „Mit dieser Investition werden wir in Ohio eine Schlüsselrolle auf unserem Weg in eine Welt ohne Emissionen spielen", sagt Mary Barra, Chairman und CEO von GM. „Die Kombination unserer Fertigungskompetenz mit der führenden Batteriezellentechnologie von LG Chem wird dazu beitragen, unser Streben nach einer vollelektrischen Zukunft zu beschleunigen". Im Herbst 2021 soll beispielsweise ein brandneuer batterieelektrischer Lastwagen auf den Markt kommen. „Unser Joint Venture mit dem amerikanischen Automobilhersteller Nr. 1 wird uns weiter auf das Wachstum des nordamerikanischen EV-Marktes vorbereiten", so LG Chem Vice Chairman & CEO Hak-Cheol Shin. Diese Investition baut auf der 28 Millionen US-Dollar Investition (ca. 25,2 Millionen Euro) von GM in das Batterie-Labor in Warren im US-Bundesstaat Michigan auf, die Ende vergangenen Jahres angekündigt wurde. Hinzu kommen die Anfang dieses Jahres angekündigten Produktionsinvestitionen in Ohio in Höhe von insgesamt rund 700 Millionen US-Dollar (631 Millionen Euro), die rund 450 Arbeitsplätze in Toledo, Parma und Brookville, alle im US-Bundesstaat Ohio, schaffen sollen. Der Spatenstich wird für Mitte 2020 erwartet.
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2020.08.05 00:04 V18.8.2-2