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© Limtronik GmbH Elektronikproduktion | 29 November 2019

Gerd Ohl: 'Wir schauen zuversichtlich in die Zukunft!'

Die Limtronik GmbH mit Sitz in Limburg hat ein gerichtliches Schutzschirmverfahren zur Sanierung des Unternehmens eingeleitet. Damit will der Hersteller von elektronischen Baugruppen, Schaltschränken sowie hochkomplexen Leiterplatten die Möglichkeit für einen Neustart nutzen.

Das zuständige Amtsgericht in Limburg hat die Sanierungschancen der Limtronik GmbH als positiv eingestuft und dem Schutzschirmverfahren zugestimmt. Dabei handele es sich um ein besonderes Verfahren zur Sanierung des Unternehmens in Eigenverwaltung. Die Geschäftsführung bleibt dabei im Amt und ist weiterhin uneingeschränkt handlungs- und weisungsbefugt. Man sei mit den Gläubigern in guten Gesprächen. Zudem seien alle Kunden und Partner über die aktuelle Lage informiert worden, so Gerd Ohl, Geschäftsführer und Gesellschafter bei Limtronik gegenüber Evertiq. Außerdem sei man auch weiterhin mit Neukunden im Gespräch. Schulden bei den Banken habe man keine, so Ohl weiter. Man sei bei der Erstellung des Sanierungsplans voll im Zeitplan. „Ich bin da sehr optimistisch“. Trotz der momentanen Lage schaue man zuversichtlich nach vorn. Vor allem deswegen, weil die Geschäftspartner in der besonderen Lage zu dem Unternehmen stehen. Zwar könne man Bedenken nie zu einhundert Prozent zerstreuen, aber die Gesprächspartner sind alle an einem positiven Abschluss des Verfahrens interessiert, so Ohl. Unterdessen läuft der Betrieb ohne Veränderungen weiter. Auch habe es keine Entlassungen gegeben. Zur Zeit seien in Limburg 120 Mitarbeitende beschäftigt, sagt Ohl. Erst in dieser Woche fand die Ehrung des bundesbesten Auszubildenden der Industrieelektriker, Fachrichtung Geräte und System statt. Das Unternehmen hat eine Ausbildungsquote von 10 Prozent. Auch dies zeige, dass Limtronik weiter zukunftsorientiert arbeitet, so Ohl weiter.
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2019.12.12 10:59 V14.8.5-2