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© scanrail dreamstime.com Elektronikproduktion | 25 November 2019

AKASOL kann Umsatz für die ersten neun Monate 2019 mehr als verdoppeln

Die AKASOL AG hat ihren Wachstumskurs über das dritte Quartal 2019 erfolgreich fortsetzen können und den langfristigen Gesamtauftragsbestand durch Neuaufträge erheblich gesteigert. Die Umsatzerlöse lagen demnach für die ersten neun Monate des aktuellen Geschäftsjahres bei 31,3 Millionen Euro, beziehungsweise 130,9 Prozent über dem Wert des Vorjahreszeitraums (Q3 2018: 13,6 Millionen Euro).

Damit hat AKASOL in den ersten drei Quartalen des Jahres 2019 bereits um ca. 45 Prozent höhere Umsätze erzielt als im gesamten Geschäftsjahr 2018 (21,6 Millionen Euro). Der Auftragsbestand bis zum Jahr 2027 lag zum Stichtag 30. September 2019 auf einem konstant hohen Niveau von rund 2 Milliarden Euro. „Das EBIT des Jahres 2019 wird zu einem deutlichen Teil von wichtigen Investitionen in die Vorbereitung der Organisationsstruktur sowie der Produktionskapazitäten für unser weiteres Wachstum geprägt sein. Gleichzeitig nutzen wir an sinnvollen Stellen die mögliche Flexibilität, um ergebnisseitig die Auswirkungen der Abrufverschiebungen zweier Großkunden für Batteriesysteme von 2019 in das Jahr 2020 abzumildern. So wird der Dreischichtbetrieb am Standort Langen erst wieder Anfang 2020 zur planmäßigen Inbetriebnahme der zweiten Serienproduktionslinie fortgesetzt“, sagt Carsten Bovenschen, CFO der AKASOL AG. Darüber hinaus sei das Gesamtergebnis des dritten Quartals maßgeblich vom Seriengeschäft und dem damit verbundenen, verhältnismäßig höheren Materialaufwand bestimmt gewesen, während es im vierten Quartal durch Projektgeschäft mit höheren Margen positiv beeinflusst werde. „Mit dem kürzlich abgeschlossenen Finanzierungspaket über nahezu 60 Millionen Euro wurde ergänzend zum hohen Eigenkapital aus dem Börsengang weiterer finanzieller Handlungsspielraum geschaffen, um den Transformationsprozess der Elektromobilität aktiv mitgestalten zu können“, so Bovenschen weiter. Das EBIT lag für die ersten neun Monate 2019 bei -2,7 Millionen Euro (Vorjahr: -1,0 Millionen Euro), die EBIT-Marge bei -8,5 Prozent (Vorjahr: -7,3 Prozent). AKASOL habe im laufenden Geschäftsjahr die notwendigen Voraussetzungen geschaffen, um die geplanten Serienfertigungsstarts für zwei Großkunden erfolgreich umzusetzen, heißt es in einer Pressemitteilung. Zum Stichtag 30. September hat AKASOL 258 festangestellte Mitarbeitende beschäftigt (30. September 2018: 137). „In den vergangen neun Monaten haben wir eine anhaltend hohe Nachfrage nach unseren leistungsstarken Batteriesystemen verzeichnet. Im besonderen Fokus stand dabei unser neues Hochenergiebatteriesystem AKASystem AKM CYC, für das wir bereits im September von einem unserer Serienkunden einen Folgeauftrag im hohen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich erhalten haben. Zudem haben wir durch vielversprechende Gespräche mit Bestandskunden und potenziellen Kunden über unser innovatives und technologieunabhängiges Produktportfolio wichtige Voraussetzungen für Erst- und Folgegeschäfte geschaffen. Als bedauerlich bewerte ich natürlich die Ergebnisentwicklung durch die ungeplanten Verschiebungen der Abnahmemengen durch unsere Serienkunden“, erläutert Sven Schulz, CEO der AKASOL AG. Für das Geschäftsjahr 2019 hatte der Vorstand der AKASOL AG am 1. November 2019 eine Anpassung der Prognose vorgenommen und geht nunmehr von einem Gesamtumsatz zwischen 43 und 46 Millionen Euro sowie einem negativen EBIT im niedrigen einstelligen Millionen-Euro-Bereich aus.
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2019.12.12 10:59 V14.8.5-1