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© Osram Elektronikproduktion | 22 November 2019

Vorstandsvorsitzende von Osram und AMS werben für Übernahme

Im Übernahmepoker um den Lichttechnik-Konzern Osram haben die Vorstandsvorsitzenden der beiden Unternehmen in einem Brief an die Aktionäre für die Übernahme von Osram durch den österreichischen Sensorspezialisten AMS geworben. Das Schreiben von Olaf Berlien (Osram) und Alexander Everke (AMS) sei bereits verschickt worden, berichtet dpa.

„Mit der Vereinbarung setzen wir ein klares Signal, dass der Zusammenschluss nur gemeinsam gelingen kann“, heißt es in dem Schreiben. Der Zusammenschluss biete die große Chance, die Neuausrichtung von Osram noch schneller voranzutreiben. Weiterhin auf Ablehnung stößt die geplante Übernahme beim Betriebsrat und auch bei der Gewerkschaft IG Metall (Evertiq berichtete). Dieser zweite Übernahmeversuch, der noch bis zum 5. Dezember läuft, ziele besonders auf Kleinaktionäre ab. Mit rund einem Viertel der Aktien ist ihr Anteil relativ hoch. AMS hält bereits knapp 20 Prozent der Anteile, die Mindestannahmeschwelle wurde im aktuellen Angebot auf 55 Prozent gesenkt.
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2019.12.12 10:59 V14.8.5-2