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© Continental Elektronikproduktion | 20 November 2019

Continental liefert Server für Volkswagen-Elektrofahrzeuge

Die Elektronik-Architektur moderner Fahrzeuggenerationen befindet sich momentan in einem großen Umbruch - weg von den vielen einzelnen Steuergeräten aktueller Autos hin zu wenigen leistungsstarken Servern.

Der von dem Technologieunternehmen Continental entwickelte Server geht nun bei Volkswagen als InCar Application Server (ICAS1) in Serie. Das berichtet Continental in einer Pressemitteilung. VW nutzt die ICAS1 Technologie für seine kommenden ID. Elektrofahrzeuge, die auf dem von Volkswagen entwickelten modularen E-Antriebs-Baukasten MEB basieren. Unter anderem soll das innovative Konzept des ICAS1 ein hohes Maß an Fahrzeugvernetzung ermöglichen. Dazu zählt die Möglichkeit, neue Funktionen, aber auch Sicherheits-Updates im Fahrzeug zu installieren, die per Funkverbindung übertragen werden. Der Server basiere auf langjähriger Continental-Erfahrung mit Gateway-Steuergeräten, deren Funktion nun einen Teilbereich des wesentlich umfangreicheren ICAS1 ausmacht. Den konzeptionellen Rahmen für den Server bildet eine von Continental in Zusammenarbeit mit Elektrobit entwickelte High-Performance-Computer-Plattform. „Es ist für uns ein großartiger Erfolg, dass unser Serverkonzept nun bei Volkswagen in Serie geht. Dabei handelt es sich nicht nur um eine neue Ära in der Entwicklung komplexer Elektronik-Architekturen, sondern um einen Meilenstein der digitalen Transformation, den wir mit dem ICAS1 meistern“, sagt Helmut Matschi, Mitglied des Vorstands von Continental und Leiter der Division Interior. Elektrofahrzeuge profitierten in besonderem Maße von der Digitalisierung, welche die Server-Architektur ermöglicht. Dazu gehören Funktionen wie eine reichweitenoptimierte Streckenplanung und das Auffinden von Ladepunkten. Gleichzeitig ermöglicht die Server-Architektur eine nahtlose Anbindung an die digitale Welt der mobilen Dienste und Daten. „Der ICAS1 deckt die früheren Gateway-Funktionen sowie umfassende Funktionen aus der Body-Control Domäne ab. Zusätzlich koordiniert er Over-the-Air-Updates und übernimmt die Kontrolle des Lademanagements der Fahrbatterie“, erläutert Johann Hiebl, Leiter der Continental Geschäftseinheiten Body & Security und Infotainment & Connectivity. Merkmale des ICAS1 sind neben einem Vielfachen an Rechenleistung klassischer Automotive Systeme eine konsequente Trennung von Hardware und Software durch die von Elektrobit entwickelte Basissoftware auf AUTOSAR Adaptive Basis. Damit können sowohl Applikationen von Volkswagen sowie Software von Drittfirmen integriert und aktualisiert werden. Elektrobit ist ein vielfach ausgezeichneter und visionärer globaler Anbieter von Embedded- und Connected-Software-Lösungen und Dienstleistungen für die Automobilindustrie. Als führendes Automobilsoftwareunternehmen mit über 30 Jahren Erfahrung in der Branche stellt EB Software her, die in mehr als einer Milliarde Geräten in über 100 Millionen Fahrzeugen verbaut ist.
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2019.12.12 10:59 V14.8.5-1