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© stevanovicigor dreamstime.com Elektronikproduktion | 29 Oktober 2019

Intel kann seine Erlöse deutlich steigern

Intel hat seine Prognose für das gesamte Jahr angehoben. Grund sei das gute Geschäft im dritten Quartal mit Rechenzentren, heißt es in einer Pressemitteilung.

Intel geht von Erlösen in Höhe von 71 Milliarden Dollar (ca. 64 Milliarden Eeuro) aus, rund 1,5 Milliarden Dollar (ca. 1,35 Milliarden Euro) mehr als erwartet worden waren. Im PC-Geschäft habe der Chip-Hersteller dagegen den Nachfrageschub vor dem Auslaufen der Unterstützung des noch oft eingesetzten Betriebssystems Windows 7 unterschätzt, schreibt dpa. Das habe zu Engpässen bei Intel-Chips geführt. Hier habe man seine Kunden im Stich gelassen, so Intel-Chef Robert Swan. Der Umsatz im PC-Geschäft ging im Jahresvergleich um fünf Prozent auf 9,7 Milliarden Dollar (ca. 8,75 Milliarden Euro) zurück. Intel arbeite hart daran, die Produktion hochzufahren. Man gehe aber für das laufende Quartal von Engpässen aus, prognostiziert Swan. Bei Microsoft läuft Mitte Januar die Unterstützung für Windows 7 aus. Deswegen würden viele Unternehmen noch schnell auf Windows 10 umsteigen. Dabei werde oft auch gleich die Hardware ausgetauscht. Außerdem habe die Sorge vor neuen US-Strafzöllen auf Waren aus China zuletzt die Nachfrage angetrieben. Nach Berechnungen der Analysefirma Canalys habe der lange schwächelnde Computer-Absatz im vergangenen Quartal um 4,7 Prozent zugelegt, so dpa weiter. Bei der Rechenzentren-Technik konnten die Erlöse um vier Prozent auf 6,4 Milliarden Dollar (ca. 5,8 Milliarden Euro) zulegen. In der Autosparte Mobileye, die unter anderem Technologie für autonomes Fahren entwickelt, wuchs der Umsatz um 20 Prozent auf 229 Millionen Dollar (ca. 206 Millionen Euro). Insgesamt übertraf Intel im vergangenen Quartal die Markterwartungen. Der Umsatz blieb auf dem Vorjahreswert von 19,2 Milliarden Dollar (ca. 17,3 Milliarden Euro), während Analysten mit rund einer Milliarde Dollar (ca. 0,9 Milliarden Euro) weniger gerechnet hatten. Der Gewinn ging um sechs Prozent auf sechs Milliarden Dollar (ca. 5,4 Milliarden Euro) zurück.
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2019.11.12 07:31 V14.7.10-1