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© IC Insights Elektronikproduktion | 15 Oktober 2019

Neues Allzeithoch für den MPU-Markt

Der MPU-Markt ist durch die Schwäche bei Smartphones und Servern sowie auch durch die Auswirkungen des Handelskrieges zwischen den USA und China beeinträchtigt worden.

Für 2020 wird nun aber eine leichte Erholung erwartet, gefolgt von einem neuen Allzeithoch im Jahr 2021. Das jedenfalls prophezeit IC Insights. Zuvor erwarten die Analysten allerdings, dass die neun rekordverdächtigen Jahresumsätze im Mikroprozessor-Markt zwischen 2010 und 2018 in diesem Jahr enden werden. Der weltweite MPU-Umsatz werde aufgrund der Schwäche des Smartphone-Absatzes, der Überkapazitäten in Rechenzentren und der weltweiten Auswirkungen des US-amerikanischen und chinesischen Handelskrieges um 4 Prozent auf rund 77,3 Milliarden US-Dollar (ca. 70,1 Milliarden Euro) sinken, so die aktualisierte Prognose von IC Insights. Ferner wird erwartet, dass sich der Umsatz mit Mikroprozessoren im Jahr 2020 leicht erholen wird und um 2,7 Prozent auf 79,3 Milliarden US-Dollar (ca. 71,9 Milliarden Euro) steigt (Abbildung 1) und dann im Jahr 2021 ein neues Rekordniveau von rund 82,3 Milliarden US-Dollar (ca. 74,65 Milliarden Euro) erreichen wird, so die Prognose. Die Mitte des Jahres aktualisierte Prognose zeigt die zuvor erwartete Verlangsamung des MPU-Umsatzes im Jahr 2020 und verstärkt den Rückgang im Vergleich zur ursprünglichen Januarprognose des McClean-Berichts 2019. Diese hatte einen Anstieg des Mikroprozessor-Umsatzes um 3,9 Prozent im Jahr 2019 und einen geringfügigen Rückgang um 0,1 Prozent im Jahr 2020 ergab. Es wird nun erwartet, dass der gesamte MPU-Umsatz zwischen 2018 und 2023 um eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) von 2,7 Prozent steigt und im letzten Jahr der Prognose 91,7 Milliarden US-Dollar (ca. 83,2 Milliarden Euro) erreicht. Die Gesamtlieferung von Mikroprozessoren wird voraussichtlich um eine CAGR von nur 1,0 Prozent im Prognosezeitraum auf 2,4 Milliarden Einheiten im Jahr 2023 steigen. Es wird erwartet, dass etwa 29 Prozent des Mikroprozessor-Umsatzes in Dollar im Jahr 2019 von Mobiltelefon-Anwendungsprozessoren (22,2 Milliarden US-Dollar/ca. 20,14 Milliarden Euro) und 3 Prozent von vergleichbaren mobilen MPUs in Tablet-Computern (2,5 Milliarden US-Dollar/ca. 2,27 Milliarden Euro) kommen werden. Fast 52 Prozent des gesamten MPU-Umsatzes im Jahr 2019 werden voraussichtlich von zentralen Mikroprozessoren stammen, die in Notebooks und Desktop-PCs, "Thin-Client"-Internet/Cloud-Computing-Systemen, Servern und Großrechnern eingesetzt werden (39,8 Milliarden US-Dollar/ca. 36,1 Milliarden Euro). Fast alle MPUs der Zentraleinheit in Computern basieren auf den x86-basierten Designs von Intel und dem Konkurrenten Advanced Micro Devices. Etwa 17 Prozent des gesamten MPU-Umsatzes im Jahr 2019 werden nun voraussichtlich mit Embedded-Processing-Anwendungen erzielt (12,9 Milliarden Dollar/ca.11,7 Milliarden Euro ), so das Mid-Year-Update des McClean-Berichts 2019. Embedded MPUs seien nach wie vor ein Lichtblick auf dem Markt, wobei für 2019 ein Umsatzwachstum von 10 Prozent von 11,7 Milliarden US-Dollar (ca. 10,6 Milliarden Euro) im Jahr 2018 prognostiziert wird. Die Verkäufe von Embedded-Prozessoren werden durch die zunehmende Verbindung zum Internet der Dinge (IoT), die zunehmende Automatisierung und künstliche Intelligenz in Systemen sowie die Verbreitung von Sensoren in Autos, Industrieanlagen, Konsumgütern und anderen Endanwendungen getrieben.
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2019.11.12 07:31 V14.7.10-2