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© Osram Elektronikproduktion | 11 Oktober 2019

Osram setzt nach gescheiterter Übernahme auf Eigenständigkeit

Die geplante Übernahme des Beleuchtungsherstellers Osram durch den österreichischen Sensorhersteller AMS ist gescheitert. AMS hat das selbst gesteckte Ziel verfehlt, 62,5 Prozent der Osram-Anteile unter seine Kontrolle zu bringen.

Dem österreichischen Unternehmen war es lediglich gelungen, rund die Hälfte der Osram-Aktionäre von dem Angebot über 41 Euro je Aktie zu überzeugen. AMS ist nun der größte Aktionär von Osram mit einer direkten Beteiligung von 19,99 Prozent. AMS werde diese aktuelle direkte Beteiligung von 19,99 Prozent vor dem Erhalt erforderlicher fusionskontrollrechtlicher und anderer regulatorischer Freigaben nicht überschreiten, heißt es auf der Homepage der Österreicher. AMS halte die Kombination von AMS und Osram weiterhin für strategisch überzeugend, da sie die Schaffung eines weltweit führenden Anbieters von Sensoriklösungen und Photonik ermögliche. „Obwohl das AMS-Angebot für Osram nicht erfolgreich war, sind die strategische Logik und die bedeutenden Vorteile der Kombination von AMS und OSRAM weiter gültig“, sagt Alexander Everke, CEO von AMS. „Unsere Vision mit Osram ist es, einen global führenden Anbieter von Sensoriklösungen und Photonik zu schaffen“. Osram werde seine Transformation zum Hightech-Photonik-Unternehmen weiter konsequent vorantreiben. „Nach dem Scheitern der bisherigen Übernahmeversuche behalten wir jetzt unsere Eigenständigkeit und gestalten unsere Zukunft selbst“, sagt Olaf Berlien, CEO der Osram Licht AG. „Unsere Strategie ist der richtige Weg zu mittel- und langfristigem Wachstum. Das letzte Gebot von 41 Euro je Aktie zeigt deutlich, welcher Wert unserem Unternehmen selbst im aktuell schwierigen konjunkturellen Umfeld zugemessen wird.“ Mit AMS hat Osram nun einen neuen Ankerinvestor. Das Management habe die AMS-Führung daher zu Gesprächen darüber eingeladen, wie eine sinnvolle und für beide Unternehmen vorteilhafte Kooperation im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben aussehen könnte, heißt es offiziell von Osram.
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2019.11.12 07:31 V14.7.10-2