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© begemot 30 dreamstime.com Elektronikproduktion | 01 Oktober 2019

Stabile PC DRAM-Vertragspreise

Der durchschnittliche Vertragspreis für 8 GB PC-DRAM-Module ist im August konstant bei 25,50 US-Dollar (ca. 23,40 Euro) geblieben und hat sich gegenüber dem Vormonat nicht spürbar verändert. Das berichtet das Marktforschungsunternehmen TrendForce.

Die aktuellen Verhandlungen zwischen DRAM-Lieferanten und PC-OEMs liefen zwar noch, aber die meisten Anzeichen würden daraufhin deuten, dass die Vertragspreise für gängige PC-DRAM-Produkte stabil bleiben werden. Die jüngsten Beobachtungen von TrendForce über den globalen DRAM-Markt zeigen, dass die Angst vor den Auswirkungen der japanischen Handelsmaßnahmen gegen Südkorea auf der Angebotsseite verschwunden ist, da die japanische Regierung Lieferungen von Spezialmaterialien an die beiden großen koreanischen Lieferanten inzwischen genehmigt hat. Der Streit zwischen den beiden Ländern hatte jedoch kurzzeitig die Unsicherheit über die Versorgungslage verschärft. Um die Risiken in den Betrieben zu minimieren, haben sich die OEMs dafür entschieden, ihre Bestände an Speicherkomponenten zu erhöhen. Dies wiederum habe den Lieferanten geholfen, ihre Lagerbestände auf ein vernünftiges Niveau zu senken. Darüber hinaus war der Lagerbestand im dritten Quartal unter anderem aufgrund des saisonalen Rückenwindes stärker als erwartet. Das Bit-Produktionswachstum der Branche im kommenden Jahr wird voraussichtlich das niedrigste in den vergangenen zehn Jahren sein, da die Hauptlieferanten ihre Investitionen angepasst haben, um die Rentabilität zu erhalten, sagt TrendForce. Der Ausblick der Analysten besagt, dass die Investitionsausgaben der drei großen Anbieter (Samsung, SK Hynix und Micron) im Vergleich zum Vorjahr um mindestens 10 Prozent sinken werden. Das YoY-Wachstum der gesamten DRAM-Bitproduktion im Jahr 2020 wird mit nur 12,5 Prozent ebenfalls als das niedrigste der vergangenen 10 Jahre prognostiziert. Die jüngste Analyse der Kapazitätserweiterungs- und Auslastungspläne der Hauptlieferanten durch TrendForce zeigt, dass der allgemeine Konsens in Richtung Zurückhaltung geht. Samsung ist auf Kurs, um den Bau der zweiten Fabrik in seinem Produktionskomplex im südkoreanischen Pyeongtaek abzuschließen. Diese Anlage wird jedoch erst im zweiten Quartal 2020 in Betrieb gehen. Samsung wird seine gesamte DRAM-Produktionskapazität im nächsten Jahr auf einem ähnlichen Niveau halten wie in diesem Jahr. SK Hynix wird den Bau seiner neuen Fabrik M16 frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2020 abschließen. Die Anlage wird voraussichtlich erst 2021 in Betrieb gehen. Micron hat in diesem Jahr eine zusätzliche Einrichtung zum Hauptgebäude des Werks an seiner Basis in Hiroshima eingerichtet. Diese Anlage, die als Gebäude F bezeichnet wird, dient in erster Linie der Unterstützung bei der Entwicklung des 1Z-nm-Prozesses und leiste daher derzeit keinen konkreten Beitrag zur DRAM-Produktion von Micron. Micron Memory Taiwan baut derzeit eine neue Fabrik mit der Bezeichnung A3. Chinesische Speicherhersteller werden 2020 weniger als 3 Prozent der gesamten DRAM-Wafer ausmachen. Die beiden wichtigsten chinesischen DRAM-Hersteller sind CXMT und JHICC. Der größere, CXMT, hat bereits mit der Kleinserienproduktion begonnen und stellt als erstes Produkt DDR4 8Gb-Chips her. Es besteht die Möglichkeit, dass CXMT im ersten Halbjahr 2020 eigene LPDDR4 8Gb-Chips auf den Markt bringt, da es auf dem Weg zur Serienproduktion seiner Prozesstechnologie ist. Was JHICC betrifft, fehlt es der Produktionslinie derzeit aufgrund der Exportbeschränkungen der US-Regierung an Unterstützung durch ihre in den USA ansässigen Lieferanten vor Ort. Intern tut der Hersteller so viel wie möglich, um die Parameter und Einstellungen der Maschinen in der Produktionslinie zu optimieren. TrendForce schätzt, dass die DRAM-Wafer-Starts von JHICC bis Ende nächsten Jahres innerhalb von 10K/m liegen werden.
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2019.11.12 07:31 V14.7.10-1