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© Toshiba Memory Elektronikproduktion | 13 September 2019

Lite-On gibt SSD-Geschäft an Toshiba Memory ab

Taiwans Lite-On Technology Corp. wird den gesamten Anteil des SSD-Geschäfts an Toshiba Memory Holdings Corp. abgeben. Der Kaufpreis wird vorläufig auf 165 Millionen US-Dollar (ca. 149 Millionen Euro) festgelegt.

Die Transaktion werde bis zum ersten Halbjahr 2020 abgeschlossen sein, heißt es in einer Pressemitteilung. Die vorläufige Bewertung dieses Geschäfts durch TrendForce hat ergeben, dass das SSD-Geschäft von Lite-On erhebliche Vorteile in Bezug auf betriebliche Effizienz und Flexibilität biete. Somit könnte die Übernahme für TMCHD ein großer Gewinn sein. Die Geschäftstätigkeit von TMCHD in Bezug auf Produktlinien und Marktpositionierung würden sich sehr gut ergänzen, so Alan Chen, Research Director von TrendForce. Derzeit basiert der Umsatz von TMCHD im Enterprise SSD-Markt hauptsächlich auf dem Verkauf von SAS- und SATA-Produkten. Bei der Entwicklung von Enterprise SSDs mit PCIe holt TMCHD immer weiter zu den führenden Herstellern auf. Lite-On hingegen hat PCIe bereits für seine Hauptproduktlinien im Unternehmen eingesetzt. TMCHD will auch seine Präsenz in den Märkten für OEM-Kunden und Retail-Kunden verstärken. Auch nach der Übernahme von OCZ Storage Solutions hat das Unternehmen in diesen beiden Segmenten keine nennenswerten Marktanteilsgewinne erzielen können. Im Gegensatz dazu fehlt Lite-On der Kostenvorteil, den Toshiba bei der Herstellung von Client-SSDs hat. TrendForce ist der Ansicht, dass TMCHD von diesem Deal enorm profitieren könnte, wenn es in der Lage ist, die richtige Marketingstrategie zu formulieren, eine klare Arbeitsteilung zu schaffen und die F&E-Kapazitäten beider Seiten effektiv zu integrieren.
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2019.12.03 22:29 V14.8.2-2