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© VARTA AG Elektronikproduktion | 03 September 2019

VARTA erweitert Produktionskapazitäten für Lithium-Ionen Batterien

Die VARTA AG weitet erneut ihre Produktionskapazitäten aus. Nachdem die Erwartungen schon Anfang Juni auf mehr als 100 Millionen Zellen jährlich zum Jahresende 2020 angehoben wurden, plant die Gesellschaft jetzt einen weiteren Ausbau auf über 150 Millionen Zellen jährlich bis 2022.

Hintergrund sei die ungebrochen hohe Kundennachfrage in einem Markt, der jährlich über 30 Prozent wachse, teilt Varta mit. Die VARTA AG profitiere am stärksten von dem technologischen Wandel von den zylindrischen Batteriezellen hin zu Batterien im Knopfzellen-Format. Der Konzern hat mit seiner Technologie diesen technologischen Fortschritt bei den schnurlosen Kopfhörern unterstützt und setze in diesem Bereich durch immer neue Innovationen den Industriestandard. Die Gesellschaft strebt in 2020 eine weltweit marktführende Position mit Lithium-Ionen-Zellen mit einem Marktanteil von mehr als 50 Prozent an. „Wir stehen am Anfang eines großen Booms bei den Lithium-Ionen Batterien für kabellose Premium-Kopfhörer, von dem wir am stärksten profitieren. Wir haben uns einzigartige Wettbewerbsvorteile erarbeitet und wachsen weiter deutlich schneller als der Markt. Daher erhöhen wir unsere Produktionskapazitäten nochmals massiv“, erläutert Herbert Schein, Vorstandsvorsitzender der VARTA AG. „Wir verzeichnen einen enorm hohen und stetig wachsenden Auftragsbestand. Die kurz- und mittelfristige Nachfrage nach Lithium-Ionen Batterien ist gut planbar. Mit dem erneuten Ausbau der Produktionskapazität werden wir das hohe Wachstumstempo weiter beibehalten“, ergänzt Finanzvorstand Steffen Munz. Die Kapazitätserweiterung erfordert ein zusätzliches Investitionsvolumen von rund 130 Millionen Euro für zusätzlich 50 Millionen Zellen pro Jahr. Die Investition soll aus dem Mittelzufluss aus der operativen Geschäftstätigkeit in Verbindung mit weiteren Kundenanzahlungen finanziert werden. Darüber hinaus stehe dem Konzern eine revolvierende Kreditlinie über 80 Millionen Euro zur Verfügung. Die Investitionen sollen größtenteils an den beiden Hauptproduktionsstandorten für Lithium-Ionen Batterien in Deutschland erfolgen. Am Standort Ellwangen wird neben der Lithium-Ionen Zellenproduktion die Elektrodenproduktion massiv erweitert. Am Standort Nördlingen wird die Lithium-Ionen Zellenproduktion durch einen Neubau ausgebaut, der an die bestehende Produktion angrenzt. Mit der Umsetzung der Kapazitätserweiterung soll noch im dritten Quartal 2019 begonnen werden.
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2019.09.16 17:51 V14.3.11-2