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© pichetw dreamstime.com Elektronikproduktion | 02 September 2019

CNT muss sich neue Reinräume in Dresden suchen

Das Fraunhofer-Zentrum für Nanoelektronik-Technologien (CNT) wird die Chipfabrik von Infineon in Dresden verlassen. Infineon habe dem CNT den Mietvertrag in seinem Reinraum zum 31. Januar 2021 gekündigt, berichtet unter anderem das sächsische Wirtschafts-Nachrichtenportal Oiger.

Hintergrund für diesen Schritt seien die gute Auftragslage und Ausbaupläne bei Infineon. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, nun eine Lösung zu finden“, hat CNT-Chef Martin Landgraf gegenüber Oiger gesagt. Die sächsische Landesregierung sei über die Situation informiert. Einen neuen Standort zu finden, sei aber eine anspruchsvolle Herausforderung, heißt es weiter. CNT entwickelt Nanoelektronik-Technologien auf Siliziumscheiben, die 300 Millimeter groß sind. Es gebe zwar einige Reinräume in Dresden, jedoch komme nur ein kleiner Teil für eine 300-mm-Produktion in Frage. Außerdem habe Fraunhofer damit begonnen, das CNT wegen guter Auftragslage für 40 Millionen Euro mit moderneren Anlagen auszurüsten. Diese Investition sollte nach Informationen von Oiger bis 2020 abgeschlossen sein. Ein Jahr später soll das CNT diese Flächen wieder räumen. Infineon wolle CNT helfen einen neuen Standort zu finden. Der Schritt zur Standortveränderung sei unumgänglich, da sich der Infineon-Standort Dresden sehr gut entwickele und das Unternehmen den vermieteten Reinraum zurück benötige. Die bislang genutzten-Flächen von Infineon würden nicht mehr reichen, um alle Aufträge abzuarbeiten.
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2019.11.19 17:01 V14.7.13-1