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© Osram Elektronikproduktion | 22 August 2019

Osram ermöglicht ams Übernahmeangebot zu 38,50 Euro je Aktie

Vorstand und Aufsichtsrat von Osram haben das bestehende Stillhalteabkommen mit ams aufgehoben und eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Damit ist der Weg frei für ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot der ams AG. Das schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Das voraussichtlich bis Anfang Oktober laufende Angebot soll bei 38,50 Euro in bar pro Aktie liegen und eine Mindestannahmeschwelle von 70 Prozent haben. „Unsere Aktionäre haben nun zwei Angebote vorliegen und können zwischen den verschiedenen unternehmerischen Konzepten wählen“, so Olaf Berlien, CEO der OSRAM Licht AG. „Wir sind stolz darauf, dass wir in den vergangenen Jahren in einem enorm schwierigen Marktumfeld mutige und strategisch richtige Entscheidungen getroffen haben“. Das Interesse von mehreren Bietern sowohl aus dem Private-Equity-Bereich als auch aus der Industrie sei ein Zeugnis dafür. Wichtig für Vorstand und Aufsichtsrat von Osram sei neben einem für die Aktionäre attraktiven Übernahmeangebot mit einer gesicherten Finanzierung auch die Wahrung der Interessen der Mitarbeiter. Die Kooperationsvereinbarung mit ams sehe daher Schutzbestimmungen für Mitarbeiter und wesentliche Unternehmensteile vor. Auch bekenne sich ams ausdrücklich zur Aufrechterhaltung bestehender Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen und ähnlichen Abmachungen. Ebenso sollen bestehende Pensionspläne vollumfänglich erhalten bleiben. München würde Co-Hauptsitz mit globalen Stabseinheiten bleiben. Osram soll auch nach der Übernahme unter dem bestehenden Namen weitergeführt und als Marke erhalten bleiben. Osram werde ams zudem mehr Gelegenheit geben, Vorstand und Aufsichtsrat von der Ausrichtung der Geschäfte, der globalen Standortstrategie und dem Integrationskonzept zu überzeugen. Zu diesen Themen habe aus unterschiedlichen Gründen noch kein ausreichendes Verständnis erzielt werden können. Insbesondere die Integration eines Industriekonzerns mit fast vier Milliarden Euro Umsatz und einer Präsenz in rund 70 Ländern durch ein deutlich kleineres Unternehmen sei dabei eine herausfordernde Aufgabe. Die konsequente Transformation zum Hightech-Photonik-Unternehmen sei weiterhin der einzig richtige Weg für Osram, mittel- und langfristig zu wachsen, heißt es weiter. Die Angebotsunterlage von ams muss gemäß den Vorgaben des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes noch durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht geprüft und gestattet werden.
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2019.11.19 17:01 V14.7.13-1