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© Jenoptik (nur zu Illustrationszwecken) Elektronikproduktion | 06 August 2019

Jenoptik investiert weiter in Berlin

Mit weiteren neuen Hightech-Anlagen stattet Jenoptik seinen Standort in Berlin aus und rüstet sich damit für die geplante Kapazitätserweiterung von Halbleitermaterial für Hochleistungsdiodenlaser.

Der Produktionsstandort in Berlin-Adlershof ist auf die Herstellung von Halbleiterlasern spezialisiert. Die Fertigungslinie beinhaltet Epitaxie, Wafer-Prozessierung und Facettenbeschichtung. Investiert wird aktuell vor allem in den Front-End-Prozess der Wafer-Prozessierung und in die Facettenbeschichtung. Für die Wafer-Prozessierung wird Jenoptik spätestens zum Jahresbeginn 2020 neue Metallisierungsanlagen in Betrieb nehmen. Damit werden verschiedene Metallschichten durch Bedampfen oder Sputtern auf Halbleiter aufgebracht. Darüber hinaus wird mit einer neuen Maschine das sogenannte Lift-Off-Verfahren modernisiert. Dieses dient dazu, die Fotolackmaske nach der Belichtung auf den Halbleitern wieder zu entfernen. Für den letzten Prozessschritt, die Facettenbeschichtung, setzt Jenoptik ab Herbst 2019 mit einer neuen Anlage zugleich eine neue Technologie ein, welche noch stärker zur Stabilisierung und höheren Ausgangsleistungen von Laserbarren führt. Die technische Modernisierung aller Anlagen ermöglicht eine Produktion von Laserdioden mit einer höheren Ausgangsleistung und verbessert die Zuverlässigkeit. „Wir wollen mit den Neuinvestitionen die Gesamtkapazität der Fertigung erweitern, die Wertschöpfung in der Prozesskette erhöhen und die weltweite Auftragsabwicklung der Laser beschleunigen“, so Standortleiter Dr. Jürgen Sebastian. Die Halbleiterlaserbarren von Jenoptik werden vorwiegend in den Bereichen Medizintechnik und Life Science eingesetzt, zum Beispiel für die Haarentfernung, sowie für Advanced Manufacturing-Technologien. Durch die getätigten Investitionen könnten neue Märkte adressiert werden, zum Beispiel LiDAR-Sensorik in der Automobilindustrie, heißt es in einer Pressemitteilung. In gleicher Weise könnten dank der neuen Produktionsausrüstung auch globale Forschungsprojekte in Europa, Asien und USA unterstützt werden.
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2019.10.11 15:09 V14.5.0-2