Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
© vinnstock dreamstime.com Elektronikproduktion | 30 Juli 2019

Mobile DRAM-Preise sollen weiter sinken

Untersuchungen von DRAMeXchange, einer Abteilung von TrendForce, zeigen, dass die Nachfrage in der Spitzensaison für den Smartphone-Markt im dritten Quartal nachlässt. Insbesondere im Vergleich zu vergleichbaren Zeitabschnitten, in denen ein Produktionsvolumenwachstum von 10 Prozent QoQ und mehr die Norm war.

Der Rückgang der gesamten Smartphone-Produktion in diesem Jahr werde voraussichtlich bei etwa 5 Prozent bleiben. Die hohen Lagerbestände sind noch nicht vollständig abgebaut. Trotz der Ereignisse zwischen Japan und Südkorea über Materialexporte (Evertiq berichtete), die zu Gerüchten über eine Trendwende der Preise auf dem Markt führten, ist der Druck zum Abbau der Lagerbestände weiterhin hoch. Einige DRAM-Lieferanten haben zwar Pläne zur Reduzierung der Produktionskapazität angekündigt, das tatsächliche Ausmaß dieser Reduzierungen war jedoch gering. Bis die Mainstream-Produkte unrentabel werden, sei es unwahrscheinlich, dass die DRAM-Anbieter ihre Kapazitäten stark reduzieren. Obwohl die Preise an den Spotmärkten leichte Schwankungen aufweisen, bleiben die Vertragspreise insgesamt rückläufig, sagen die Analysten. TrendForce weist darauf hin, dass die Preise für mobile DRAMs erst in der zweiten Julihälfte stabilisiert werden mussten, da sehr viele Nachrichten auf dem Markt kursieren, die die Angebotserstellung erschweren. Da die Lieferanten in der Regel über höhere Lagerbestände verfügen, werde es nach wie vor einen erheblichen Rückgang der Vertragspreise geben, wobei die Rückgänge beispielsweise bei den eMCP/uMCP-Produktpreisen meist zwischen 10 und 15 Prozent liegen werden. Die gesamte Smartphone-Produktion werde für das vierte Quartal im Vergleich zum dritten Quartal mit 360 Millionen Einheiten prognostiziert, sagt TrendForce. Ein zurückgehender mobiler DRAM ASP Markt werde die Hersteller dazu anregen, die Speicherkapazität pro Telefon zu erhöhen. Das werde dazu beitragen, den Clear-out-Prozess für Lieferanten zu beschleunigen. Es wird erwartet, dass die Lieferanten im vierten Quartal relativ zurückhaltend mit niedrigeren Preisen umgehen werden, was zu einer Verringerung des Rückgangs führt. Mit der Einführung neuer Produktionsprozesse werden die Lieferanten mobiles DRAM mit höheren Übertragungsgeschwindigkeiten und besser optimiertem Stromverbrauch produzieren. Da die LPDDR4-Serie auch von Low-Mid-Range-Chips unterstützt werden kann, werde ihr Marktanteil in diesem Jahr auf 75 Prozent steigen. Obwohl die Top-Handys, die die nächste Generation des LPDDR5 implementieren, im nächsten Jahr auf den Markt kommen werden, geht man bei TrendForce davon aus, dass der Marktanteil unter 10 Prozent liegen wird. Dafür seien zwei Faktoren verantwortlich: Die anfängliche Preisdifferenz von 20 bis 25 Prozent und die höheren Gesamtproduktionskosten im Vergleich zur LPDDR4-Serie.
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Weitere Nachrichten
2019.11.12 07:31 V14.7.10-2