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© Pixabay Elektronikproduktion | 28 Juni 2019

Projekt 'Forschungsfertigung Batteriezelle' entsteht in Münster

In der Frage nach dem Standort für das Projekt 'Forschungsfertigung Batteriezelle' ist eine Entscheidung gefallen. Nach Angaben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hat die Stadt Münster das Rennen gemacht. Trägerin der künftigen Einrichtung ist die Fraunhofer-Gesellschaft.

Zahlreiche Fraunhofer-Institute erforschen seit Jahren die Potenziale und Perspektiven von Energiespeichern und Batteriezellen. Anfang Februar 2019 waren für die Aufstellung einer »Forschungsfertigung Batteriezelle« (FFB) deutschlandweit verschiedene Forschungseinrichtungen mit ausgewiesenen Kompetenzen auf dem Gebiet der Batteriezellkonzepte und der Batteriezellfertigung zur Einreichung von Standortvorschlägen kontaktiert worden. Die Einrichtung werde nun am MEET (Münster Electrochemical Energy Technology der Universität Münster) aufgebaut. „Ein strategisch bedeutendes Großprojekt wie die FFB kann nur in einer Region erfolgreich sein, die etablierte Batteriekompetenzen auf allen Qualifikationsebenen von der Fachkraft bis zur wissenschaftlichen Spitzenkraft aufweist“, sagt Fraunhofer-Präsident Prof. Reimund Neugebauer. „Die Zeit in Sachen Energiespeichertechnologien drängt, andere Spieler im globalen Markt warten nicht. Die Expertise des MEET bei der Material- und Zellentwicklung für Batterien und der RWTH Aachen bei der Zell- und Batteriefertigung ergänzen sich bestens mit der Fraunhofer-Kompetenz in der Produktionstechnik und im Transfer in die Wirtschaft“, so Neugebauer weiter. Aufbau und Betrieb der FFB werden durch die Fraunhofer-Gesellschaft als Trägereinrichtung erfolgen. „Aufgabe der FBB und des Trägers Fraunhofer wird es sein, diese Kompetenzen vermehrt zu bündeln und in großem Maßstab weiterzuentwickeln, um eine Technologieführerschaft entlang der gesamten Wertschöpfungskette aufzubauen – vom Bezug der Rohstoffe und Materialien über die Herstellung von Batteriezellen, -modulen und -systemen bis hin zum Recycling und der Rückgewinnung von Rohstoffen“, erläutert Neugebauer abschließend.
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2019.06.25 20:13 V13.3.22-1