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© Pixabay Elektronikproduktion | 09 Mai 2019

In Sachsen-Anhalt entsteht neue Li-Ionen-Batteriefabrik

Der Batteriehersteller Farasis Energy Inc. will in den kommenden Jahren in Bitterfeld-Wolfen im Landkreis Anhalt-Bitterfeld eine Batteriezell-, Modul- und Packproduktion errichten.

Das Unternehmen wird über seine neu gegründete Tochterfirma Farasis Energy Europe GmbH mehr als 600 Millionen Euro in das neue Werk investieren und mindestens 600 neue Arbeitsplätze im Endausbau schaffen, heißt es vom Wirtschaftsministerium in Sachsen-Anhalt. Ab Ende 2022 solle die Produktionskapazität kontinuierlich von anfänglich 6 auf 10 Gigawattstunden (GWh) jährlich für reine Elektrofahrzeuge erweitert werden. Außerdem beteilige sich die Farasis Energy Europe GmbH am Interessensbekundungsverfahren des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie für ein Vorhaben von gemeinsamen europäischem Interesse im Bereich der Batteriezellfertigung. „Für den Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt ist die Standortentscheidung und beabsichtigte Großinvestition von Farasis ein besonders wichtiger Ansiedlungserfolg“, so Wirtschaftsminister Willingmann. Der Investitionsentscheidung vorausgegangen war ein europaweiter Standort-Wettbewerb. In Verhandlungsrunden sei es gelungen, die Vertreter des US-Konzerns vom Standort Sachsen-Anhalt zu überzeugen. Es sei wichtig gewesen, dem Investor sowohl Perspektiven für die Ansiedlung als auch für künftige Erweiterungen aufzuzeigen. Mit der Ansiedlung würden auch neue Arbeitsplätze entstehen. Farasis wurde 2002 in Kalifornien gegründet, beschäftigt derzeit mehr als 3.500 Mitarbeiter weltweit und betreibt Forschungszentren in den USA sowie in China. Derzeit bestehen zwei Fertigungswerke in Ganzhou und Zhenjiang (China). „Nach langer und intensiver Bewertung mehrerer dutzend Standorte in ganz Europa, sind wir nun davon überzeugt, dass Bitterfeld-Wolfen für den ersten europäischen Fertigungsstandort von Farasis das beste Gesamtpaket für die nachhaltige Herstellung von Li-Ionen-Batterien bietet“, fasst Sebastian Wolf, Geschäftsführer von Farasis Energy Europe, die Entscheidung abschließend zusammen.
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2019.11.19 17:01 V14.7.13-2