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© AT&S Leiterplatten | 09 Mai 2019

AT&S überzeugt mit gestiegenem Konzernumsatz

AT&S hat 2018/19 erneut Rekordwerte bei Umsatz und EBITDA erzielt. Nach einem starken ersten Halbjahr schwächte sich die Nachfrage im zweiten Halbjahr marktbedingt in den Bereichen mobile Endgeräte, Automotive und Industrie ab.

Die Bereiche IC-Substrate und Medizintechnik hätten sich über das gesamte Jahr hin sehr positiv entwickelt. Der Konzernumsatz 2018/19 stieg um 3,6 Prozent auf 1,028 Milliarden Euro (Vorjahr: 991,8 Millionen Euro). Die Effekte aus der Umsetzung des neuen IFRS 15 führten zu einer Erhöhung des ausgewiesenen Umsatzes um 22,5 Millionen Euro. Unterjährig bewegten sich die Umsätze entsprechend dem üblichen saisonalen Zyklus. Die beiden Quartale zwei und drei wiesen deutlich höhere Umsätze als das erste und das vierte Quartal auf, schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das EBITDA lag mit 250,1 Millionen Euro über dem Vorjahreswert von 226,0 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge erhöhte sich auf 24,3 Prozent (Vorjahr: 22,8 Prozent). Die positive Ergebnisentwicklung resultiere vor allem aus Effizienz- und Produktivitätssteigerungen, Bewertungseffekten durch die US-Dollar-Entwicklung sowie die Anwendung der neuen Rechnungslegungsvorschrift IFRS 15. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg aufgrund der oben genannten Effekte um 29,8 Prozent auf 117,2 Millionen Euro (Vorjahr: 90,3 Millionen Euro). Die EBIT-Marge erhöhte sich auf 11,4 Prozent (Vorjahr: 9,1 Prozent). Das Finanzergebnis verbesserte sich aufgrund positiver Wechselkurseffekte und dem höheren Volumen der Termingeldveranlagungen von -14,8 Millionen Euro auf -2,0 Millionen Euro. Die Steuerbelastung betrug 28,2 Millionen Euro (Vorjahr: 19,0 Millionen Euro). Folglich erhöhte sich das Konzernergebnis von 56,5 Millionen Euro auf 86,9 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich auf 2,08 Euro (Vorjahr: 1,38 Euro). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im Geschäftsjahr 2018/19 170,5 Millionen Euro (Vorjahr: 143,2 Millionen Euro). Aufgrund der sehr guten operativen Entwicklung konnte AT&S sämtliche Investitionen in Sachanlagen aus dem laufenden Geschäft finanzieren. Auch wenn sich das Geschäft 2018/19 grundsätzlich positiv entwickelte, zeigte sich im zweiten Geschäftshalbjahr bei mobilen Endgeräten marktbedingt eine rückläufige Nachfrage. Gleichzeitig profitierte das Segment Mobile Devices & Substrates von einem deutlich höheren Absatzvolumen und einem höherwertigen Produktportfolio bei IC-Substraten. Dementsprechend erhöhte sich der Segmentumsatz um 5,0 Prozent auf 776,0 Millionen Euro (Vorjahr: 738,9 Millionen Euro). Das EBITDA des Segments lag mit 193,5 Millionen Euro um 8,1 Prozent über dem Vorjahreswert von 179,0 Millionen Euro. Mit einem Umsatz von 365,2 Millionen Euro (Vorjahr: 364,9 Millionen Euro) blieb das Segment Automotive, Industrial, Medical stabil auf Vorjahresniveau. Während die Bereiche Automotive und Industrial eine etwas schwächere Nachfrage verzeichneten, war das Wachstum im Bereich Medical sehr hoch. Das Segment-EBITDA lag mit 52,6 Millionen Euro (Vorjahr: 46,8 Millionen Euro) um 12,4 Prozent über dem Vorjahr. In Anbetracht dieses Marktumfelds geht der Vorstand zunächst von einer auf Jahresbasis stabilen Umsatzentwicklung und einer EBITDA-Marge in der Bandbreite entsprechend der Mittelfrist-Guidance von 20 und 25 Prozent aus.
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2019.11.19 17:01 V14.7.13-2