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© scanrail dreamstime.com Elektronikproduktion | 30 April 2019

Pläne für europäische Batteriezellenfertigung werden konkreter

Die Pläne für eine europäische Batteriezellenfertigung nehmen offenbar genauere Formen an. Deutschland und Frankreich wollen demnach ein Konsortium fördern, das von der Opel-Mutter PSA und dem französischen Batteriehersteller «Saft» gebildet wird, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Ein entsprechender Vorschlag solle in einer gemeinsamen Absichtserklärung der EU-Kommission unterbreitet werden. In Branchenkreisen sei die Einschätzung bestätigt worden, dass das Opel-Komponentenwerk in Kaiserslautern als Standort für die Batteriefertigung in Betracht komme, sagt die FAZ. Von Opel gab es dazu weder eine Bestätigung noch ein Dementi. Auch über die Höhe einer möglichen Förderung gab es von Seiten des Autoherstellers keine Angaben. Ein Sprecher habe lediglich erklärt, dass die Groupe PSA den Ansatz begrüße, eine Batteriefertigung in Europa zu etablieren. Aus dem Bundeswirtschaftsministerium heißt es, man warte nun auf eine Erklärung der EU-Kommission. Die beiden Wirtschaftsminister von Frankreich und Deutschland, Altmaier und Le Maire, wollen Anfang Mai über das Projekt sprechen.
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2019.06.25 20:13 V13.3.22-1