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© roza dreamstime.com Elektronikproduktion | 02 April 2019

paragon gibt optimistischen Ausblick auf laufendes Geschäftsjahr

Die Geschäftsführung von paragon hat die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2018 veröffentlicht und gleichzeitig die Prognose für das laufende Geschäftsjahr bestätigt. Demnach erwartet die Geschäftsführung in den automobilen Wachstumsfeldern Digitalisierung, CO2-Reduzierung, Komfortsteigerung und Urbanisierung eine Fortsetzung des dynamischen Wachstumskurses.

Der Konzernumsatz soll der Prognose zufolge im laufenden Geschäftsjahr um rund 25 Prozent auf 230 bis 240 Millionen Euro bei einer EBIT-Marge von rund 8 Prozent steigen. Dazu sollen insbesondere die Geschäftsbereiche Sensorik und Digitale Assistenz im Bereich Automotive beitragen. Größter Wachstumstreiber werde jedoch einmal mehr die Tochtergesellschaft Voltabox AG im Segment Elektromobilität sein, deren Umsatz in der Größenordnung von 60 bis 70 Prozent auf 105 bis 115 Millionen Euro steigen soll, schreibt paragon in einer Pressemitteilung. Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Konzernumsatz von 187,4 Millionen Euro (Vorjahr: 124,8 Millionen Euro) erwirtschaftet und mit einem Wachstum von 50,1 Prozent den zuletzt angehobenen Prognosekorridor von 180 bis 185 Millionen Euro überschritten. Der Umsatzanstieg ging maßgeblich auf die sehr gute operative Entwicklung in den jungen Segmenten Elektromobilität und Mechanik (Geschäftsbereich Karosserie-Kinematik) zurück, die einen Umsatzanstieg mit Dritten um jeweils 170,9 Prozent beziehungsweise 274,9 Prozent verzeichneten und damit ihren kumulierten Umsatzanteil auf 54,4 Prozent (Vorjahr: 27,3 Prozent) steigerten. Im Segment Elektromobilität war die Serienproduktion von Batteriemodulen für Intralogistik-Anwendungen, insbesondere für Gabelstapler, der größte Wachstumstreiber. Weitere Umsatzträger waren Batteriesysteme für Trolleybusse sowie für den Einsatz in Bergbau-Fahrzeugen, landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugen sowie Starterbatterien für Motorräder. Das Segment Mechanik profitierte unter anderem von der Serienproduktion von Spoiler-Antriebssystemen der neuesten Generation. Im abgelaufenen Geschäftsjahr blieb das Segment Elektronik, in dem die Geschäftsbereiche Sensorik, Interieur und Digitale Assistenz zusammengefasst sind, mit einem Umsatz mit Dritten von 85,5 Millionen Euro (Vorjahr: 90,8 Millionen Euro) weiterhin das umsatzstärkste Segment. Während im Geschäftsbereich Sensorik aufgrund steigender Ausstattungsraten mit Luftgütesensoren ein Umsatzwachstum auf 34,3 Millionen Euro (Vorjahr: 33,8 Millionen Euro) zu verzeichnen war, reduzierte sich der Umsatz im Geschäftsbereich Interieur aufgrund von Lebenszykluseffekten auf 50,0 Millionen Euro (Vorjahr: 57,0 Millionen Euro). Der Geschäftsbereich Digitale Assistenz, der durch die paragon semvox GmbH repräsentiert wird, trug im vierten Quartal 2018 erstmals mit 1,2 Millionen Euro zum Umsatz bei. „Mit den guten Geschäftsergebnissen haben wir einmal mehr unsere Prognosezuverlässigkeit unter Beweis gestellt", sagt Klaus Dieter Frers, Gründer von paragon und Vorsitzender der Geschäftsführung. In einem allgemein schwierigen Marktumfeld profitiere man von der agilen Entwicklung und der konsequenten Ausrichtung unseres Geschäfts als Antwort auf die Veränderungen in der automobilen Wertschöpfungskette. Damit hebe man sich eindeutig von anderen Marktteilnehmern ab“, so Frers weiter. Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich um 421,9 Prozent auf 7,2 Millionen Euro (Vorjahr: 1,4 Millionen Euro), was im Wesentlichen auf Währungsumrechnungseffekte und Aufwandsentschädigungen sowie sonstige nicht regelmäßige Erträge zurückzuführen ist. Aufgrund der guten Auftragssituation für 2019 erwartet die Geschäftsführung auch angesichts der aktuell herausfordernden Marktsituation im Automobilmarkt im Umsatz um rund 25 Prozent zu wachsen. Hierzu sollen alle Geschäftssegmente (Elektronik, Mechanik und Elektromobilität) beitragen. Im Segment Elektronik wird vor allem eine deutliche Umsatzsteigerung im Geschäftsbereich Sensorik durch Luftgütesensoren für den chinesischen Markt sowie den Serienanlauf des Feinstaubpartikelsensors DUSTDETECT erwartet; der neue Geschäftsbereich Digitale Assistenz soll 2019 ebenfalls mit der Einführung des Sprachassistenzsystems in mindestens 10 neue Modelle signifikant zum Umsatzwachstum beitragen. Das Segment Mechanik wächst durch Stückzahlsteigerungen und Neuanläufe, während das Segment Elektromobilität durch die Umsatzausweitung in den USA unter anderem mit neuen Batteriesystemen für den Intralogistik-Markt und die zunehmende Nachfrage in Europa nach modernen Li-Ionen-Batteriesystemen für Nutzfahrzeuge und Elektroautos sowie für Pedelecs und E-Bikes ein wesentlicher Wachstumstreiber sein wird, schaut die paragon-Geschäftsführung voraus. Vor diesem Hintergrund blickt das Unternehmen optimistisch auf das laufende Geschäftsjahr. Mit einem erwarteten Konzernumsatz von 230 bis 240 Millionen Euro und einer Konzern-EBIT-Marge von rund 8 Prozent soll der dynamische Wachstumskurs der Gesellschaft ungeachtet der eher verhaltenen allgemeinen Grundstimmung in der Autoindustrie weiter fortgesetzt werden. Die Voltabox AG, welche das Segment Elektromobilität repräsentiert, soll mit einem geplanten Umsatz von 105 bis 115 Millionen Euro erneut überproportional zum Konzernwachstum beitragen, bei einer EBIT-Marge von 8 bis 9 Prozent. Das starke Wachstum von Voltabox mache paragon auch mittel- und langfristig unabhängiger von den konjunkturellen Einflüssen im Automobilsektor und verbreitere die Kundenstruktur, heißt es von paragon.
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2019.05.14 20:21 V13.3.8-2