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© Effizienz Agentur NRW Elektronikproduktion | 13 Februar 2019

BERNSTEIN AG investiert 2,6 Millionen Euro in neue Montageanlage

Mit einer automatisierten Montageanlage für Industrieschalter will die BERNSTEIN AG aus Porta Westfalica ihre Produktivität steigern und gleichzeitig den Materialverbrauch ihrer Produkte senken. Für das erstmals in der Industrie eingesetzte Verfahren hat das Unternehmen einen Zuschuss aus dem Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums erhalten.

„Wir hatten das Ziel, die Ressourceneffizienz unserer Produktionsprozesse zu verbessern“, erklärt Georg Zwirkowski, Leiter Entwicklung und Konstruktion Schalter- und Sensortechnik der BERNSTEIN AG. Deshalb habe man am Standort Porta Westfalica in einen hochpräzisen C14- Montageautomaten zur Herstellung von elektrischen Schaltern investiert. Die neue Anlage ersetzt einen aus den 1990er-Jahren stammenden Automaten. Infolge der Modernisierung sei die Produktivität von 53 auf über 800 Gutteile pro Stunde angestiegen, während der spezifische Energieverbrauch pro Produkt maßgeblich gesenkt worden sei. Die Effizienzsteigerung verdankt die BERNSTEIN AG der Präzision der neuen Anlage. Dadurch konnte die Ausschussquote signifikant gesenkt werden. Der Gutteilanteil habe sich nach einem Einzelfunktionstest gegenüber der Altanlage um 32 Prozent auf nun über 97 Prozent erhöht. Dank Leichtbaus wiegen die Schalter nun ca. 50 Prozent weniger. Das Vorhaben ist mit Mitteln in Höhe von 716.650 Euro aus dem BMU-Programm gefördert worden. Insgesamt hat das Unternehmen rund 2,63 Millionen Euro in die Maßnahme investiert.
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2019.04.25 12:19 V13.2.1-2