Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
© dirk ercken dreamstime.com Leiterplatten | 12 Februar 2019

Infinera Berlin: Mit Autokorso für den Erhalt von Arbeitsplätzen

Arbeitnehmer und Gewerkschaft k├Ąmpfen weiter um den Erhalt des Berliner Infinera Werks. Der Standort geh├Ârte bis September zu Coriant, das wiederum fr├╝her Teil von Siemens war. Der US-Telekommunikationskonzern Infinera ├╝bernahm Coriant im Oktober vergangenen Jahres. Nach IG-Metall-Angaben soll das Werk zum 30. September geschlossen werden.
Mit einem Autokorso von rund 170 Fahrzeugen haben die Besch├Ąftigten von Infinera jetzt ein k├Ąmpferisches Zeichen in Richtung Arbeitgeber gesetzt. Vor der amerikanischen Botschaft demonstrierten die Besch├Ąftigten f├╝r den Erhalt der rund 400 Arbeitspl├Ątze. Die Gewerkschaft wirft dem Unternehmen vor, es w├╝rde Patente abzocken. Die deutsche Datensicherheit und die Besch├Ąftigten seien den Eigent├╝mern aus Kalifornien egal, hei├čt es in einer Pressemitteilung der IG-Metall. Der Spandauer CDU-Bundestagsabgeordnete Kai Wegner hatte im Vorfeld bereits darauf hingewiesen, dass im ehemalige Coriant-Werk komplexe Leiterplatten auch f├╝r den Einsatz "in h├Âchst sicherheitsrelevanten BereichenÔÇť hergestellt w├╝rden. Infinera fertigt in Spandau optische ├ťbertragungssysteme f├╝r Provider von Handynetzen. Darunter sei auch ein System, das die Bundesregierung einsetzt, schreibt die Berliner Morgenpost und beruft sich dabei auf Mitarbeiter des Unternehmens. Nun plane Infinera, die Produktion nach Thailand zu verlagern, als Teil einer globalen Umstrukturierung, wie es von dem Unternehmen hei├čt. Die Verhandlungen ├╝ber die Zukunft von Infinera in Berlin sollen laut Betriebsrat Eddie Kruppa voraussichtlich im Laufe des Monats weitergehen.
Anzeige
Anzeige
Weitere Nachrichten
2019.02.22 14:26 V12.2.6-1