Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
© alexey utemov dreamstime.com Elektronikproduktion | 08 Februar 2019

Chiphersteller Renesas will zahlreiche Arbeitsplätze abbauen

Der japanische Chiphersteller Renesas Electronics wird Ende Juni fast 1.000 Arbeiter von seinen Gehaltslisten streichen, das berichtet das Nachrichtenportal Nikkei Asian Review. Das Unternehmen will Vorruhestandsprogramme vor allem fĂŒr Mitarbeiter in Japan anbieten, die sich voraussichtlich unter anderen auf Backoffice-Mitarbeiter und Ingenieure konzentrieren werden.
Dieser Abbau, der etwa fĂŒnf Prozent der konzernweiten Belegschaft von Renesas entspricht, sei das erste freiwillige Ruhestandsprogramm seit Dezember 2014, an dem 1.800 Mitarbeiter teilgenommen haben. WĂ€hrend der Krise zwischen 2011 und 2014, die durch das Erdbeben vom MĂ€rz 2011 und einem zusĂ€tzlich starken Yen ausgelöst wurde, hat Renesas insgesamt 14.000 ArbeitsplĂ€tze abgebaut. WĂ€hrend das Unternehmen seit dem GeschĂ€ftsjahr 2014 wieder kontinuierlich einen Gewinn auf Jahresbasis erzielt hat, wird die Restrukturierung mit den im Juni angekĂŒndigten Schritten fortgefĂŒhrt. Als Folge soll eine Anlage der PrĂ€fektur Yamaguchi in zwei oder drei Jahren geschlossen werden. Diese Schritte seien Teil einer verĂ€nderten Unternehmensausrichtung. Japans Anteil am globalen Halbleitermarkt ist in den vergangenen zehn Jahren um mehr als die HĂ€lfte auf nur noch etwa 8 Prozent gesunken. Renesas hat aber auch Akquisitionen genutzt, um die PrĂ€senz in Übersee auszubauen. Darunter fĂ€llt auch der Kauf des US-amerikanischen Chipherstellers Intersil im Februar 2017. Im vergangenen September gab es dann noch die AnkĂŒndigung, dass ein weiteres amerikanisches Unternehmen erworben werden soll, nĂ€mlich Integrated Device Technology fĂŒr einen Preis von 6,7 Milliarden Dollar (ca. 5,9 Milliarden Euro). Renesas rechnet damit die Transaktion in der ersten JahreshĂ€lfte 2019 abschließen zu können.
Anzeige
Anzeige
Weitere Nachrichten
2019.02.22 14:26 V12.2.6-2