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© ViscoTec Produkte | 05 Februar 2019

Hochgefüllte Klebstoffe sind gut dosierbar

FĂŒllstoffe in Klebstoffen und Vergussmassen önnen in Dosieranlagen zu mechanischem Abrieb fĂŒhren. Trotz dieses potentiell abrasiven Verhaltens lassen sie sich langfristig zuverlĂ€ssig und prĂ€zise dosieren.
Das ist eine ProduktankĂŒndigung von DELO Industrie Klebstoffe. Allein der Emittent ist fĂŒr den Inhalt verantwortlich.
Das ist das Ergebnis experimenteller Versuche von ViscoTec und DELO Industrie Klebstoffe mit insgesamt mehr als 6 Millionen Dosierzyklen. Die Anforderungen an die Temperaturfestigkeit und chemische BestĂ€ndigkeit von Klebstoffen steigen in vielen Branchen, etwa in der Automobil- oder der Elektronikindustrie. Deshalb, aber auch, um Eigenschaften wie elektrische bzw. thermische LeitfĂ€higkeit oder angepasste Ausdehnungskoeffizienten zu erreichen, fĂŒllen Klebstoffhersteller ihre Produkte mit zusĂ€tzlichen Rohstoffen. Diese robusten, meist mineralischen oder metallischen FĂŒllstoffe finden also einen hĂ€ufigeren Einsatz in Klebstoffen, gelten jedoch als abrasiv und damit schwer dosierbar – zu Unrecht, wie jetzt Langzeittests gezeigt haben. Dabei wurden ViscoTec-DosiergerĂ€te eco-PEN- und RD-Baureihe mit je zwei Elastomer-Statoren untersucht. Als Klebstoffe kamen sechs Epoxidharze von DELO mit jeweils unterschiedlichen FĂŒllstoffen zum Einsatz. Der FĂŒllstoffanteil lag in allen FĂ€llen zwischen fĂŒr Klebstoffe typischen 25 und 50 Prozent. ZunĂ€chst wurden die Statore 168 Stunden in Klebstoff eingelegt, um ihre grundsĂ€tzliche chemische Eignung fĂŒr einen Langzeit-Kontakt zu prĂŒfen. Im Anschluss wurden die VerĂ€nderung der Masse, die Maßhaltigkeit sowie die HĂ€rte und ElastizitĂ€t der Elastomere untersucht. Dabei kam es zu keinen AuffĂ€lligkeiten oder Abweichungen außerhalb der engen Fertigungstoleranzen. Somit konnten chemische Wechselwirkungen zwischen den beiden Komponenten, die die weiteren Ergebnisse beeinflussen wĂŒrden, ausgeschlossen werden. In den anschließenden 24 Langzeit-Versuchen wurde zyklisch dosiert: Auf zwei Sekunden Dosieren folgte eine Sekunde Pause, um ein typisches Dosierverhalten von automatisierten Fertigungsprozessen zu simulieren. Pro Versuchsreihe kam es so zu knapp 300.000 Dosierzyklen, was fĂŒr die eco-PEN-Dispenser in etwa 30kg und fĂŒr die RD-Dispenser in etwa 240kg dosierter Klebstoffmenge entsprach. Nach je 20 Stunden wurden drei DosierschĂŒsse gewogen und ĂŒber den Zeitverlauf verglichen. Eine VerĂ€nderung ihrer Masse wĂŒrde auf einen Verschleiß am Dispenser durch eine abrasive Wirkung der Klebstoffe hindeuten. TatsĂ€chlich, so das Ergebnis der Tests, war eine prĂ€zise und wiederholgenaue Dosierung ĂŒber alle Versuchspaare gegeben. „Die Versuche zeigen, dass selbst harte FĂŒllstoffe in Kombination mit hohen FĂŒllgraden einer dauerhaft zuverlĂ€ssigen und reproduzierbaren Dosierung unserer High-Performance-Klebstoffe nicht im Weg stehen“, sagt Karl Bitzer, Gesamtleiter Produktmanagement bei DELO. Vor und nach den Dauerlaufversuchen wurden zudem die aus hartverchromtem Edelstahl bestehenden Rotoren und die Elastomer-Statore der DosiergerĂ€te vermessen. Das Ergebnis: Nach den jeweils knapp 300.000 Dosierzyklen waren an den Rotoren keine und an den Statoren nur minimale Verschleißerscheinungen erkennbar. Die VerĂ€nderungen an den Statoren war dabei so gering, dass die Maße noch immer innerhalb der engen Fertigungstoleranzen lagen. „FĂŒr alle Dispenser und Statore war eine dauerhaft wiederholgenaue und prĂ€zise Dosierung möglich. Dies zeigt sich dadurch, dass trotz der abrasiven Testmedien und der vielen Dosierzyklen ein Ende der Lebenszeit unserer DosiergerĂ€te innerhalb der Testdauer nicht erreicht werden konnte.“ ergĂ€nzt Manuel Paintmayer, Relationship Management Material Manufacturing bei ViscoTec. „Das ist ein wirklich schönes Ergebnis.“
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