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© tugores34_dreamstime.com Elektronikproduktion | 04 Februar 2019

Elektroindustrie: Moderates Produktionsplus von 1% für 2019 erwartet

Die deutsche Elektroindustrie ist auch 2018 weiter gewachsen. Sowohl beim Umsatz als auch beim Export konnten neue Rekordmarken erzielt werden. Die Zahl der BeschÀftigten ist auf dem höchsten Stand seit 22 Jahren.
FĂŒr 2019 ist der ZVEI vorsichtig optimistisch. „Wir erwarten, dass die preisbereinigte Produktion der Branche um ein Prozent wachsen wird und die Erlöse die 200-Milliarden-Euro-Marke knacken werden“, sagte Dr. Klaus Mittelbach, Vorsitzender der ZVEI-GeschĂ€ftsfĂŒhrung, bei der Jahresauftakt-Pressekonferenz des Branchenverbands. Die preisbereinigte Produktion der Elektroindustrie stieg von Januar bis November 2018 um 2,8 Prozent gegenĂŒber Vorjahr. Der Umsatz – der auch Dienstleistungen und Software umfasst – nahm im gleichen Zeitraum um 3,2 Prozent auf 179,8 Milliarden Euro zu. Im gesamten vergangenen Jahr sollte er sich auf gut 197 Milliarden Euro belaufen haben. Exporte weiter auf Rekordkurs Der Export war auch im vergangenen Jahr wieder eine zentrale SĂ€ule: Von Januar bis November nahmen die gesamten Branchenausfuhren, einschließlich Re-Exporten, um 5,4 Prozent auf 195,4 Milliarden Euro zu. Im Gesamtjahr wurden nach SchĂ€tzungen des ZVEI 212 Milliarden Euro erreicht, das fĂŒnfte Allzeithoch in Folge. Allerdings lag das Wachstum der Exporte damit nur noch halb so hoch wie 2017. China blieb grĂ¶ĂŸter Abnehmer, gefolgt von den USA. Zwischen Januar und November 2018 gingen Ausfuhren im Wert von 19,4 Milliarden Euro nach China – ein Plus von 11,4 Prozent gegenĂŒber Vorjahr. Die Exporte in die USA erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 3,8 Prozent auf 16,4 Milliarden Euro. China: Gleiche Bedingungen schaffen, Partnerschaften ausbauen Als grĂ¶ĂŸter Exportabnehmer der deutschen Elektroindustrie muss China seinen Markt weiter öffnen und Investitionshemmnisse fĂŒr auslĂ€ndische Unternehmen abbauen. „Es mĂŒssen gleiche Bedingungen fĂŒr alle gelten“, so Dr. Mittelbach. Die bereits erfolgreiche Zusammenarbeit bei vielen Zukunftsthemen könnte dadurch weiter gestĂ€rkt werden, gerade auch bei KĂŒnstlicher Intelligenz. So ließen sich Deutschlands StĂ€rken bei industrieller KI mit den DatenanalysefĂ€higkeiten Chinas zum gegenseitigen Nutzen verbinden. „In der digitalen Welt steht die Zusammenarbeit in Plattformen der Verfolgung von Partikularinteressen entgegen.“
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2019.02.22 14:26 V12.2.6-1