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© hannu viitanen dreamstime.com Leiterplatten | 01 Februar 2019

STMicro investiert kräftig und baut neue Fabrik in Italien

STMicro will eine neue Fabrik in Italien errichten. Das Unternehmen plane eine neue 300-mm-Fabrik in Agrate in der NÀhe von Mailand, so Jean-Marc Chery, PrÀsident und CEO des Halbleiterherstellers.
FĂŒr 2019 habe man unter anderem die Hauptziele, die UmsĂ€tze weiter zu steigern und die strategischen Technologie-, F&E- und Fertigungsprogramme umzusetzen. „Daher gehen wir davon aus, dass wir zwischen 1,2 und 1,3 Milliarden US-Dollar (ca.1,05 bis 1,14 Milliarden Euro) investieren werden", so Chery. Diese Summe werde die Instandhaltung der Produktionswerke sowie der Forschung und Entwicklung des Unternehmens beinhalten, aber auch fĂŒr KapazitĂ€tserweiterungen fĂŒr bereits bestehende Technologien bereit gehalten. Ein Teil dieser Investitionen werde auch in drei strategische Initiativen fließen, die das Unternehmen ins Leben gerufen hat. Zum einen in eine neue 300mm-Fabrik im italienischen Agrate. Die erste Bauphase fĂŒr den F&E-Bereich hat bereits begonnen. Bei STMicroelectronics geht man davon aus, dass der neue Standort 2020 fertiggestellt sein wird. Ein Jahr spĂ€ter soll dann die Serienproduktion starten. Weiterhin sollen die KapazitĂ€ten fĂŒr Siliziumkarbid erhöht werden. Ein weiter Punkt ist der Produktionsanlauf fĂŒr Galliumnitrid fĂŒr HochfrequenzgerĂ€te. „Hier haben unsere frĂŒhen Investitionen in Breitband-Gap-Compounds bereits zu einem Umsatz von ĂŒber 100 Millionen US-Dollar (ca. 873 Millionen Euro) im Jahr 2018 gefĂŒhrt - mehr als 30 aktive Siliziumkarbid-Projekte sind fĂŒr die Automobilindustrie und in anderen industriellen Bereichen weltweit am Start“. Mit den Investitionen soll das Ziel des Unternehmens unterstĂŒtzt werden, einen Anteil von rund 30 Prozent am Siliziumkarbidmarkt zu halten, der 2025 auf ĂŒber 3 Milliarden US-Dollar (ca. 2,6 Milliarden Euro) geschĂ€tzt wird. Als dritten Schwerpunkt will STMicro einen Teil der Investitionsmittel fĂŒr die nĂ€chste Generation von Bildsensortechnologien verwenden, teilt das Unternehmen abschließend mit.
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2019.02.20 12:04 V12.2.3-1