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© Volkswagen Elektronikproduktion | 31 Januar 2019

Volkswagen will seine Produktionsplattform für E-Autos für Wettbewerber öffnen

Volkswagen will seine Produktionsplattform für Elektroautos als Industriestandard etablieren und für Wettbewerber öffnen. „Unser Baukastensystem für Elektroautos - der Modulare Elektrifizierungsbaukasten (MEB) - soll ein Standard nicht nur für den VW-Konzern sein", hat Michael Jost, Strategiechef der Kernmarke VW, dem "Tagesspiegel" gesagt.
Der Volkswagen-Konzern wolle den MEB öffnen und ihn der gesamten Industrie anbieten. Man befinde sich schon in "einigen fortgeschrittenen Gesprächen" mit Wettbewerbern, vor allem im Volumensegment, heißt es in dem Bericht. Demnach zieht der US-Autobauer Ford eine Lizenzierung des Elektrobaukastens in Betracht. VW und Ford hatten erst kürzlich eine globale Allianz bekannt gegeben, die sich zunächst auf die gemeinsame Entwicklung von Transportern und Pick-ups erstreckt, später aber auch auf selbstfahrende Autos, Mobilitätsdienste und Elektroautos ausgeweitet werden soll. Weiterhin wolle Volkswagen an den Plänen festhalten, nach dem für 2020 angekündigten ersten I.D-Modell auch ein preiswerteres Einstiegsmodell vorzustellen, schreibt der “Tagesspiegel“. Spätestens 2024 werde ein E-Modell in der Größe eines T-Roc für unter 20.000 Euro an den Start gehen, so Jost weiter. „In Volkswagen steckt das Wort Volk - das ist ein Auftrag, den wir ernst nehmen“.
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