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© Volkswagen Elektronikproduktion | 29 Januar 2019

Volkswagen: Konzern Komponente übernimmt End-to-End-Verantwortung für die Batterie

Volkswagen will durch seine neue Marke Komponente kĂŒnftig Effizienzen und Synergien im Konzern besser realisieren. Zwischen 2016 und 2018 habe man auf Basis des Zukunftspakts bereits ĂŒber 750 Millionen Euro an Kosteneinsparungen erreicht, schreibt VW in einer Pressemitteilung.
„Im weiteren Verlauf bis 2025 werden wir diesen positiven Ergebniseffekt auf insgesamt 2 Milliarden Euro erhöhen können“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen Konzern Komponente, Thomas Schmall. Gleichzeitig investiere man weiter massiv in die E-MobilitĂ€t. Allein in diesem und im nĂ€chsten Jahr wĂŒrden konzernweit 870 Millionen Euro in die Fertigung von E-Komponenten fließen (Evertiq berichtete). Der Anteil der Investitionen in E-Komponenten ist damit seit 2015 von fĂŒnf Prozent auf aktuell 40 Prozent gestiegen. „In Summe investieren wir im Rahmen der aktuellen Planungsrunde 3,8 Milliarden Euro bis 2023 in die Fertigung von E-Komponenten“, so Schmall. Dr. Stefan Sommer, Konzernvorstand Komponente und Beschaffung: „Wir richten die Konzern Komponente konsequent markenĂŒbergreifend aus und stĂ€rken damit die WettbewerbsfĂ€higkeit. Dank unserer Fertigungstiefe und ProduktstĂ€rke messen wir uns mit den Besten im Wettbewerb“. Jetzt schĂ€rfe man das Profil in Sachen E-MobilitĂ€t. Die Konzern Komponente ĂŒbernehme die End-to-End-Verantwortung fĂŒr die Batterie – vom Kompetenzaufbau fĂŒr die Zellfertigung bis zum Recycling. Der Schritt der Konzern Komponente zur eigenstĂ€ndigen Marke wurde in den vergangenen drei Jahren konsequent vorbereitet. Die Basis bilden die Ausrichtung des Produktportfolios auf Volumen- und Skaleneffekte und eine Steigerung von Effizienz und ProduktivitĂ€t in den Standorten. Bereits 2015 erfolgte eine Analyse des Produktportfolios, um Entwicklung und Produktion auf langfristig wettbewerbsfĂ€hige Produkte auszurichten. Nicht zukunftsfĂ€hige oder unwirtschaftliche Produkte wurden aus den Produktplanungen gestrichen. Der Wandel von klassischen Antrieben hin zur E-MobilitĂ€t beschĂ€ftige die Konzern Komponente, die in 2018 zum Beispiel ĂŒber zehn Millionen konventionelle Fahrzeugmotoren und ĂŒber acht Millionen Getriebe gefertigt hat, wie keine andere Unternehmenseinheit. Daher wurde im Rahmen der GrĂŒndung der Marke auch die Struktur der GeschĂ€ftsfelder gestrafft. Die GeschĂ€ftsfelder „Motor und Gießerei“ sind zusammengefĂŒhrt, das GeschĂ€ftsfeld „E-MobilitĂ€t“ ist neu geschaffen worden. Die drei GeschĂ€ftsfelder „Getriebe und E-Antrieb“ sowie „Fahrwerk“ und „Sitze“ machen das Portfolio komplett. Neben konventionellen Motoren und Getrieben entwickelt und fertigt die Konzern Komponente bereits heute E-Motoren und Batteriesysteme fĂŒr verschiedene Konzernmarken und wird diese KapazitĂ€ten in den kommenden Jahren massiv aufstocken. DarĂŒber hinaus wurde eine markenĂŒbergreifende Hochlaufstrategie fĂŒr die Produktion der E-Antriebe entwickelt, die die Konzern Komponente im Zusammenspiel mit Audi, Porsche, Volkswagen und weiteren Konzernmarken nun umsetzen soll.
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