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© andreypopov dreamstime.com Elektronikproduktion | 28 Januar 2019

Volkswagen nutzt Infineon-Sicherheitstechnologie für vernetzte Fahrzeuge

Volkswagen nutzt als einer der ersten Automobilhersteller das OPTIGA™ Trusted Platform Module (TPM) 2.0 der Infineon Technologies AG als Sicherheitslösung für das vernetzte Automobil. Der Chip ist dafür konzipiert, die Kommunikation des Fahrzeugs mit der Außenwelt zu schützen.

Zum Beispiel dann, wenn Car Sharing-Nutzer oder Drittanbieter von Diensten wie der Paketlieferung in den Kofferraum Zugang zu einem Auto erhalten sollen. Außerdem ist das TPM dafür geeignet, Updates der Fahrzeug-Software per Fernzugriff (Software-Updates over the Air) abzusichern. TPMs haben sich in Computern bereits seit vielen Jahren bewährt und finden nun zunehmend Anwendung in vernetzten Geräten im Internet der Dinge. Infineon bietet als erster Halbleiterhersteller ein automotive-qualifiziertes TPM speziell für das vernetzte Fahrzeug an. Der Baustein erfülle internationale Sicherheitsstandards und sei durch unabhängige Behörden zertifiziert. Wie ein Wächter das Tor, schützt das TPM insbesondere die Außenschnittstellen des Fahrzeugs, etwa im Infotainment oder in der Telematik-Einheit. Es überprüft die Identität von Sender und Empfänger digitaler Daten, wie beispielsweise dem Backend-Server des Herstellers. Es verschlüsselt, beziehungsweise entschlüsselt die Daten und trägt dazu bei, dass nur solche Daten in das Fahrzeug gelangen, die dort vom Fahrer oder Hersteller auch tatsächlich gewünscht sind. Die für diese Sicherheitsfunktionen notwendigen kryptografischen Schlüssel sind im TPM wie in einem Tresor abgelegt. Die initialen Schlüssel bringt Infineon in einer speziell zertifizierten Sicherheitsumgebung ein. Alle weiteren können innerhalb des TPMs erzeugt, benutzt und gespeichert werden. Somit müssen sie dieses nie verlassen und sind gegen ein Ausspähen über das Netz geschützt. Das TPM ist auch gegen physikalische Angriffe gewappnet: Auch wenn jemand den Chip aus dem Auto entferne, könnten die Schlüssel nicht ohne Weiteres ausgelesen werden. Darüber hinaus ist das OPTIGA TPM 2.0 auf die langen Produktlebenszyklen von Automobilen vorbereitet. Seine Firmware lässt sich per Fernzugriff aktualisieren und somit stets auf den aktuellen Stand der Sicherheitstechnik bringen.
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2019.11.12 07:31 V14.7.10-2