Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
© rawpixelimages dreamstime.com Elektronikproduktion | 24 Januar 2019

Kooperation für gemeinsame Zellenproduktion geschlossen

Die deutschen Hersteller von Lithium-Ionen-Zellen und Batterie-Systemen, BMZ Gruppe/TerraE, Custom Cells Itzehoe, EAS Batteries, Leclanché und Liacon, beteiligen sich an einer Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Im Rahmen des Dachkonzepts „Forschungslandschaft Batteriezelle Deutschland“ soll eine „Forschungsfertigung Batteriezelle“ (FFB) zum Aufbau einer industriellen Fertigung von Lithium-Ionen-Zellen ins Leben gerufen werden.

Die FFB besteht aus einem Industrie- und einem Forschungsteil. Die Fraunhofer-Gesellschaft, als größte anwendungsorientierte Forschungseinrichtung Deutschlands, werde die Planung und den Aufbau der FFB übernehmen. Das Industriekonsortium bietet in dieser Aufbauphase seine aktive Unterstützung an und wird auch mit eigenen Aktivitäten in der Forschungsfabrik die Entwicklung und Skalierung innovativer Produktionstechnologien für die Lithium-Ionen-Zellfertigung in Deutschland begleiten, heißt es in einer Pressemitteilung. Bedeutende Vertreter der Branche, die allesamt dem „Kompetenznetzwerk Lithium-Ionen-Batterien“ angehören und nun den Konsortialkreis bilden, bieten dem BMBF als Träger des Transferzentrums eine langfristige und verbindliche Unterstützung an, um wesentliches Know-how in der industrienahen Pilotfertigung FFB zu bündeln. Festgehalten wurden die Vorstellungen des Zellindustriekonsortiums (ZIK) in einem „Memorandum of Understanding“, das zeitgleich auch die Nutzungsabsichten der Produktionslinien nach der F&E-Phase, der sogenannten Produktionsphase, beschreibt. Bisherige Hindernisse beim Aufbau einer deutschen Zellfertigung wie Betriebs- und Investitionskosten in dreistelliger Millionenhöhe während der Anlaufphase sollen durch die Förderung und das Zusammenwirken bereits etablierter deutscher Zellenfertiger bewältigt werden. Das Memorandum of Understanding diene nun als verbindliche Grundlage, um weitere Gespräche mit dem BMBF und der Fraunhofer-Gesellschaft zu führen und um weitere Zellfertiger als Partner für das zunächst offene Konsortium zu gewinnen.
Weitere Nachrichten
2019.08.21 15:49 V14.1.4-1