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© German Bionic Produkte | 20 Dezember 2018

German Bionic stellt Exoskelett für Rettungseinsätze vor

Der Augsburger Robotik-Spezialist German Bionic hat mit seinem neuen Modell Cray + ein Exoskelett speziell für den Einsatz in Katastrophengebieten entwickelt. Zu den Einsatz-Szenarien für das tragbare Robotersystem zählen Naturkatastrophen ebenso wie schwere Verkehrsunfälle oder Terrorangriffe.

Exo- oder Außenskelette sind Mensch-Maschinen-Systeme, die menschliche Intelligenz mit maschineller Kraft kombinieren, indem sie die Bewegungen des Trägers unterstützen oder verstärken. Das neue Katastrophenschutz-Cray + ist für Bergungseinsätze – auch unter extremen Witterungsbedingungen – konzipiert und verfügt über ein Kommunikations- und Ortungssystem. Darüber hinaus würden noch leistungsstärkere Elektromotoren und Batterien zum Einsatz kommen, um Rettungskräfte und Bergungsteams im Notfall möglichst lange und mit größtmöglicher Kraft beim Heben schwerer Teile oder Bergungsgerät zu unterstützen, heißt es von German Bionic. Im Katastrophenfall müssten Rettungskräfte und Bergungsteams bis an die Grenzen ihrer körperlichen und mentalen Leistungsfähigkeit gehen. „Für diese Aufgabe verdienen sie das modernste und leistungsstärkste Gerät,“ sagt Armin G. Schmidt, CEO von German Bionic. Das German Bionic Cray + ist gemeinsam mit Zivilschutz-Experten aus Japan konzipiert und in Augsburg konstruiert worden. Es könne auch dort eingesetzt werden, wo schweres Räumgerät nicht hinkommt. Das Roboter-Exoskelett German Bionic Cray + ist speziell für den Einsatz in Katastrophengebieten entwickelt worden. Bergungsteams, die künftig mit dem Cray + ausgestattet werden, können schwere Lasten, wie beispielsweise Schutt oder Wrackteile, einfacher und ausdauernder anheben und beiseite räumen. Neben der zusätzlichen Kraft, die zwei starke Elektromotoren dem Träger des Exoskeletts verleihen, hilft ein integrierter GPS-Sender bei ihrer Ortung im Katastrophengebiet. Darüber hinaus kann das Gerät mit einer Kamera ausgestattet werden, die Live-Bilder vom Rettungseinsatz direkt an das Krisenzentrum überträgt.
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2019.06.14 15:58 V13.3.21-1