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© Apple (nur zu Illustrationszwecken) Elektronikproduktion | 17 Dezember 2018

Sharp verlagert iPhone-Sensorproduktion nach China und entlässt 3.000 Mitarbeiter

Mehreren Berichten zufolge hat das japanische Unternehmen Sharp √ľber 3.000 ausl√§ndische Leiharbeiter in Japan entlassen. Hintergrund ist die Verlagerung der Produktion von iPhone-Sensoren in ein chinesisches Werk von Foxconn.
Im November 2017 hatte Sharp den Auftrag erhalten, Sensorkomponenten f√ľr die Gesichtserkennungsfunktionen des neuen Apple iPhone X-Modells zu montieren. Diese Montage wird im Werk Kameyama in West-Japan durchgef√ľhrt. Vor Produktionsbeginn hatte das Unternehmen zus√§tzliche ausl√§ndische Arbeitskr√§fte eingestellt. Jetzt werde die Belegschaft reduziert, so ein Bericht in der Nikkei Asian Review.

Es wird vermutet, dass Apple sowohl Sharp als auch die LG Group mit der Produktion der iPhone-Sensorkomponenten beauftragt hat. Ein aufw√§ndiger Montageprozess habe jedoch zu Lieferverz√∂gerungen gef√ľhrt. Das wiederum habe zu M√§ngeln gef√ľhrt, als das Telefon zum ersten Mal auf den Markt kam.

Dem Bericht zufolge hatte Sharp die Zahl der Zeitarbeitskräfte erhöht, um die Produktion zu steigern. Das Werk Kameyama hatte Ende 2017 angeblich rund 4.000 ausländische Zeitarbeitskräfte. Durch die Entscheidung von Foxconn, die Produktion in einem seiner Werke in China zu erhöhen, ist der Standort Kameyama nicht mehr auf zusätzliche Arbeitskräfte angewiesen.

Das Unternehmen werde die Designentwicklung f√ľr Sensorkomponenten fortsetzen.
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2019.01.17 14:20 V11.11.0-1