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© Invest Lithuania (nur zu Illustrationszwecken) Leiterplatten | 28 November 2018

Hella Litauen rechnet mit deutlichen Umsatzsteigerungen

Der deutsche Automobilzulieferer Hella Litauen plant in den kommenden zwei Jahren einen Umsatz von 100 Millionen Euro. DarĂŒber hinaus will das Unternehmen eine Million Euro fĂŒr die Schulung von 250 Mitarbeitern ausgeben.
Hella Litauen, das im September offiziell seine TÀtigkeit in der Freien Wirtschaftszone Kaunas aufgenommen hat, beschÀftigt derzeit mehr als 70 Mitarbeiter. Nach Abschluss der vier Investitionsphasen wird erwartet, dass die Zahl der Mitarbeiter 2.000 erreichen wird.

Die Mehrheit der Mitarbeiter kommt aus Litauen, derzeit beschĂ€ftigt das Unternehmen nur einige wenige ArbeitskrĂ€fte aus Deutschland und RumĂ€nien. Bei ihnen handelt es sich um erfahrene Fachleute, die lokale Spezialisten unterstĂŒtzen und ausbilden. „Eine solche internationale Zusammenarbeit ist ein wichtiger Teil unseres GeschĂ€fts", sagt Jurgita Macijauskienė, verantwortlich fĂŒr das Personal bei Hella Litauen.

Im August startete das Unternehmen die Produktionslinie fĂŒr BiLED HighBeam-Leiterplatten, die in den Scheinwerfern von in Europa produzierten Autos installiert sind. Eine Million solcher Platten werden jedes Jahr hergestellt. Aus den Leiterplatten werden rund 1.000 verschiedene Fahrzeugkomponenten unterschiedlicher Verwendung zusammengesetzt, wie beispielsweise Regensensoren, Lichtsensoren, Pedalsensoren, Klimaanlagen, ZĂŒndschlĂŒssel und so weiter.

FĂŒr 2021 werde ein Jahresumsatz von rund 100 Millionen Euro erwartet, so Macijauskienė. Das Unternehmen hat auch einen Antrag auf die EU-Maßnahme "Training for employees of foreign investors" gestellt. In diesem Projekt werden Produktions-, Vertriebs-, Rechts- und Finanzexperten geschult.
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2018.12.12 00:58 V11.10.7-2