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© Wisconsin Governor Scott Walker via Instagram Elektronikproduktion | 09 November 2018

Foxconn hat offenbar Probleme bei der Stellenbesetzung des neuen Werks in Wisconsin

Der EMS-Anbieter Foxconn wird m√∂glicherweise chinesische Arbeiter f√ľr sein neues Werk in Wisconsin ben√∂tigen. Das geht aus Medienberichten hervor.
Foxconn muss das Einstellungs-, Lohn- und Investitionsziel zu festgesetzten Terminen erreichen, um Steuer- und andere Vorteile erhalten zu k√∂nnen. Berichten zufolge erw√§gt Foxconn, Arbeiter aus China einzustellen, um das Personal in seiner Produktionsst√§tte zu unterst√ľtzen, die sich im S√ľden von Wisconsin im Bau befindet. Das Unternehmen hat offenbar Schwierigkeiten, Ingenieure und andere Arbeiter zu finden. Das Wall Street Journal schreibt, das Foxconn versucht hat, Mitarbeiter aus China f√ľr das neue Werk einzustellen.

Der Staat hat 3 Milliarden Dollar an Steuer- und anderen Anreizen zugesagt, damit sich das Unternehmen in Wisconsin ansiedelt. Um die meisten dieser Vorteile zu nutzen, muss der EMS-Riese jedoch zeitliche Vorgaben einhalten.

Nach dem Bericht des Wall Street Journals, wonach das Unternehmen nach einer Erg√§nzung der Belegschaft mit chinesischen Ingenieuren sucht, hat Foxconn umgehend mit einer Erkl√§rung dementiert: ‚ÄěWir stellen fest, dass die Behauptung, wir w√ľrden chinesisches Personal f√ľr die Besetzung unseres Wisconsin-Projekts einstellen, nicht wahr ist. Bei der Einstellungspriorit√§t bleibt Wisconsin an erster Stelle", hei√üt es in der Stellungnahme. Man werde Personal aus anderen US-Standorten nach Bedarf erg√§nzen.

Evertiq hat bereits dar√ľber berichtet, dass Foxconn 10 Milliarden US-Dollar (ca. 8,8 Milliarden Euro) in dieses Projekt investiert, um eine LCD-Panel-Anlage zu bauen. Gleichzeitig sollen 13.000 neue Arbeitspl√§tze geschaffen werden.
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2019.01.17 14:20 V11.11.0-2