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© tom_schmucker dreamstime.com Elektronikproduktion | 06 November 2018

UMC soll Technologiewissen an chinesisches Unternehmen weitergegeben haben

Die US-Justizbehörde hat bekannt gegeben, dass eine Grand Jury in San Francisco der Klage gegen das staatliche chinesische Unternehmen Fujian Jinhua sowie UMC und drei taiwanesische Staatsangehörige stattgegeben hat. Ihnen wird Verschwörung zum Diebstahl von DRAM-Technologie bei Micron vorgeworfen.
In der Anklage heißt es, dass sich unter anderem UMC und andere mutmaßliche Täter ab 2015 verschworen haben Geschäftsgeheimnisse des Unternehmens Micron Technology, Inc. zu stehlen. Diese Informationen zur Entwicklung von Technologien sollen anschließend an das chinesische Unternehmen Fujian Jinhua weitergegeben worden sein..

Die Behauptungen in der Anklage sind praktisch die gleichen wie die Behauptungen in einer Zivilklage, die zuvor von Micron gegen UMC eingereicht wurde. UMC bedauert, dass die US-Staatsanwaltschaft diese Anklage erhoben hat, ohne UMC vorher zu benachrichtigen und die Möglichkeit zu einer Stellungnahme zu geben, heißt es in einer Erklärung.

Bei den drei in der Anklage genannten ehemaligen Micron-Mitarbeiter handelt es sich um den hochrangigen Mitarbeiter Stephen Chen und die Ingenieure JT Ho und Kenny Wang.
„Wir schätzen die Entscheidung des US-Justizministeriums, den strafrechtlichen Diebstahl unseres geistigen Eigentums zu verfolgen", so Joel Poppen, Senior Vice President bei Micron Technology. Micron habe über Jahrzehnte hinweg Milliarden von Dollar in die Entwicklung seines geistigen Eigentums investiert.

Ende Oktober 2018 hat das US-Handelsministerium eine Anordnung erlassen, die es US-Unternehmen verbietet, Fujian Jinhua zu beliefern. Dabei verwies das Ministerium auf die nationale Sicherheit und den Verdacht, dass die DRAM-Technologie von Fujian wahrscheinlich ihren Ursprung bei Micron hat.
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2018.11.15 17:25 V11.9.0-2