Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
© Cicor Elektronikproduktion | 22 Oktober 2018

Schweizer Cicor Gruppe investiert in neues Technologiezentrum

Die Cicor Gruppe eröffnet im ersten Quartal 2019 an ihrem Standort Bronschhofen in der Schweiz ein Technologiezentrum für Printed Electronics. Dafür werden in den nächsten zwei Jahren rund 1,5 Millionen Schweizer Franken in den weiteren Ausbau gesteckt. In dem Technologiezentrum soll sich ein Team von Anwendungstechnikern um die Applikationsentwicklung kümmern, teilt Cicor mit.
Die steigende Anzahl an elektronischen Geräten in immer mehr Anwendungsbereichen mache die Entwicklung und Industrialisierung von neuen Fertigungstechnologien nötig. Flexible additive Fertigungsverfahren spielten hier eine zentrale Rolle in der Substratfertigung und der Verbindungstechnik.
Die eingesetzte Drucktechnologie soll das Drucken verschiedenster leitfähiger, nicht leitfähiger und biokompatibler Materialien auf vielfältigsten Trägermaterialien und – formen ermöglichen. Zusätzlich böten sich neue Möglichkeiten von Verbindungstechnologien, die zu Performanceverbesserungen und Kostenoptimierungen führen können, verspricht man sich bei Cicor.

Durch die Integration der Schaltkreise in dreidimensionale Oberflächen entfällt vielfach die Notwendigkeit der Verwendung eines zusätzlichen Substrates. Verglichen mit den heute eingesetzten Verfahren zur Herstellung solcher dreidimensionaler Schaltungsträger bietet die von Cicor gewählte Technologie eine deutlich grössere Vielfalt an gedruckten und bedruckbaren Materialien. Geräte für die Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt und IoT Anwendungen könnten durch Einsatz dieser Technologie wesentlich verkleinert werden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Zudem sollen Anfang 2019 die Kunststoffspritzguss-Aktivitäten der Cicor Gruppe in Singapur mit den Kunststoffspritzguss-Aktivitäten in Batam, Indonesien, zusammengelegt werden. Die Konsolidierung der Aktivitäten am Standort in Batam bedeute eine weitere Vereinfachung der operativen Strukturen. So werde nicht nur eine solide Ausgangslage geschaffen, um die künftigen Herausforderungen im technologisch anspruchsvollen Kunststoffspritzguss Geschäft zu meistern, der Produktionsstandort Batam werde mit diesem Schritt auch zu einer „best-in-class“ Fertigung für Hochpräzisionskomponenten inklusive Beschichtung aufgewertet. Schon heute werden in Batam verschiedene Komponenten und insbesondere sterile Medizinprodukte unter Reinraumbedingungen hergestellt.

Das Kompetenzzentrum für den Bau von komplexen Werkzeugen und Formen zur Verarbeitung von thermoplastischen Kunststoffen in Singapur bleibt bestehen. Mit der im Sommer 2018 getätigten Anschaffung einer neuen EDM Senkerosionsmaschine wurden die Fabrikationsmöglichkeiten des Kompetenzzentrums in Bezug auf Werkstückgenauigkeit, Oberflächenqualität, Schneidgeschwindigkeit und Prozesszuverlässigkeit nochmals erhöht.
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Weitere Nachrichten
2018.11.15 17:25 V11.9.0-1