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© Katek Elektronikproduktion | 09 Oktober 2018

Katek produziert im Sauberraum

Die Katek GmbH hat ein wichtiges Strategieprojekt erfolgreich abgeschlossen. Hierf├╝r wurde in den vergangenen beiden Jahren das Know- how im Bereich technische Sauberkeit weiter ausgebaut und die entsprechenden Umgebungsbedingungen geschaffen.
In dieser Zeit konnte das Produkt eines namhaften europ├Ąischen Automobilzulieferers von der Musterphase in die Serienfertigung ├╝berf├╝hrt werden. Die Montageschritte finden dabei unter hohen Sauberkeitsanforderungen in den konventionellen Produktionsbereichen und im neu errichteten Sauberraum der Sauberkeitsstufe 2 (SaS2) statt. Bei der technischen Sauberkeit handelt es sich um die Minimierung der Partikelverunreinigung eines Bauteils oder einer Baugruppe entsprechend den Anforderungen bzw. Vorgaben der Kunden. Diese Vorgaben werden in der sogenannten Sauberkeitsanforderung formuliert. Hier sind die maximal zul├Ąssigen Partikelgr├Â├čen mit Anzahl und Art der Partikel je Bauteil bzw. je Fl├Ąche festgelegt. Den Leitfaden zur technischen Sauberkeit bildet die Schriftenreihe VDA19.1. Darin sind Pr├╝fverfahren und Umsetzungsempfehlungen beschrieben. Darauf basierend wurden f├╝r dieses Projekt die Roadmap zur Einf├╝hrung der Prozesse erarbeitet, schreibt das deutsche Unternehmen in einer Pressemitteilung. Diese Empfehlungen wurden in den konventionellen Produktionsbereichen umgesetzt und der neue Sauberraum f├╝r die sauberkeitssensiblen Produktionsschritte aufgebaut. Der Sauberraum verf├╝gt ├╝ber eine Personal- und Materialschleuse sowie einzelne Produktionsr├Ąume. Baulich getrennt von den anliegenden Produktionsfl├Ąchen wird hier die Zuluft speziell gefiltert und der Raum klimatisiert. F├╝r die W├Ąnde, den Boden und die Raumdecken wurde abriebfestes Material verwendet und die Produktionseinrichtungen sind entsprechend den Umsetzungsempfehlungen ausgef├╝hrt. Neben den internen Prozessen wurden auch alle Zulieferteile bewertet und, soweit m├Âglich, Empfehlungen zur Materialkonstruktion gegeben. Ein wichtiger Aspekt liegt dabei immer auf der gesamten Lieferkette. Um Verschleppungen von Partikeln zu vermeiden, werden geeignete Verpackungen von Lieferanten, dem Teilelager, durch die Produktion bis hin zum Kunden eingesetzt.
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2019.02.22 14:26 V12.2.6-1