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© pichetw dreamstime.com Analysen | 04 Oktober 2018

Weiterhin sehr positive Entwicklung in der Prozessautomation

Der weltweite Markt der elektrischen Prozessautomation wĂ€chst 2018 deutlich. "Unsere Prognose aus dem MĂ€rz 2018 scheint sich zu erfĂŒllen: 2018 ist ein starkes und außerordentlich stabiles Jahr“, sagt Nikolaus KrĂŒger, Vorsitzender des Fachbereichs Messtechnik und Prozessautomatisierung im ZVEI-Fachverband Automation.
Das Wachstum der globalen AuftragseingĂ€nge liegt weiterhin im hohen einstelligen Bereich. „Auch der Ausblick fĂŒr 2019 bleibt weiter positiv, wenn auch leicht abgeschwĂ€cht. Voraussetzung dafĂŒr ist, dass es zu keinen weiteren geopolitischen Verwerfungen kommt.“

Das Wachstum wird von Nordamerika und Asien, besonders China, getrieben; zudem von exportstarken europÀischen LÀndern, wie zum Beispiel Deutschland, Italien und Spanien.

Alle Segmente entwickeln sich gut bis sehr gut. AuffÀllig positiv sind dabei GeschÀfte mit den Bereichen Oil & Gas (besonders der Gassektor), Chemie und Mineral & Mining. Die UmsÀtze mit konsumnahen Branchen wie Food & Beverage, Life Science und Wasser zeigen sich ausgesprochen stabil.

Besondere Herausforderungen ergeben sich aus den WĂ€hrungsverĂ€nderungen, durch Materialverknappung und bei der Beschaffung von geeignetem Fachpersonal. „Aber auch die Folgen der Handelskonflikte insbesondere zwischen den USA und China sind nur schwer einzuschĂ€tzen“, so KrĂŒger.

Einigkeit unter den Automatisierern besteht darin, dass die Digitalisierung schon spĂŒrbar zum Wachstum beitrĂ€gt und die allgemeine Entwicklung beschleunigt.

Deutschland ist bei der Prozessautomation gut positioniert. Die Unternehmen haben in Deutschland 127.000 BeschÀftigte und erwirtschafteten 2017 einen Umsatz von 21,1 Milliarden Euro. Das sind zirka zwölf Prozent des Umsatzes der deutschen Elektroindustrie. Die AuftragseingÀnge der Prozessautomation in Deutschland stiegen im ersten Halbjahr 2018 um knapp vier Prozent. Die Exporte lagen in diesem Zeitraum mit 8,5 Milliarden Euro mehr als doppelt so hoch wie die Importe mit 3,9 Milliarden Euro.
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2019.01.17 14:20 V11.11.0-1