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© EUTECT GmbH Produkte | 30 Juli 2018

Effiziente Taktzeiten durch simultane Prozesse dank Rundtakt-Lötautomation

F√ľr viele Produktionsleiter stellt sich bei der Neuinvestition in Maschinen oftmals die immer wiederkehrende Frage: Setze ich die neue Anlage als Insell√∂sung ein oder investiere ich in eine kleine Inline-Prozesslinie und welche Auswirkungen hat dies auf meine Taktzeiten?
Das ist eine Produktank√ľndigung von EUTECT GmbH. Allein der Emittent ist f√ľr den Inhalt verantwortlich.
Welche effizienten Lösungen es aber geben kann, wenn auf Grund des Produktes oder des Fertigungsvolumens nur eine Insellösung in Frage kommt, zeigt die Eutect GmbH mit der Rundtakt-Lötautomation.

Die Gr√ľnde f√ľr Insell√∂sungen in der Elektronikfertigung sind vielf√§ltig: Fertigungsvolumina, Materialherausforderungen von Baugruppen oder auch mangelnder Platz in der Fertigung k√∂nnen f√ľr eine Entscheidung f√ľr Insell√∂sungen sprechen. In diesem Fall bedarf es einzigartiger L√∂sungen, um aus der Insell√∂sung einen effizienten Prozess zu machen. Gerade beim L√∂ten von Baugruppen wird dies umso deutlicher, da hier zum Teil unterschiedliche Prozessschritte wie Eingabe, Vorheizen, Fluxen und L√∂ten kombiniert werden m√ľssen. Aus diesen vier Takten entwickelte Eutect die 4-Takt-Rundeingabe, wobei einzelne Prozesstakte auch ausgetauscht werden k√∂nnen.

‚ÄěUnsere Idee bestand darin, zu versuchen, effiziente Taktzeiten durch simultane Prozesse zu erreichen“, erkl√§rt Matthias Fehrenbach, gesch√§ftsf√ľhrender Gesellschafter der Eutect GmbH. Dabei musste ber√ľcksichtigt werden, dass der zeitlich l√§ngste Prozess die gesamte Taktzeit des L√∂tprozesse vorgibt. ‚ÄěDieser Entwicklung konnte aber unter anderem entgegengewirkt werden, indem wir Mehrfachproduktaufnahmen entwickelten. Dies h√§ngt nat√ľrlich vom Bauteil selber ab, aber durch eine intelligente Anordnung der einzelnen Prozessmodule in der Produktionszelle k√∂nnen Taktzeiten so zum Teil halbiert werden“, f√ľhrt Fehrenbach weiter aus. Die L√∂trahmen zur Mehrfachproduktaufnahme werden von Eutect in der eigenen CNC-Abteilung hergestellt und somit auf die Prozesse und Module abgestimmt.

Das Be- und Entladen der Rundtakteingabe kann im ersten Schritt manuell erfolgen. In einer weiteren Ausbaustufe kann dies vollautomatisch von einem Roboter erledigt werden. ‚ÄěDer Kunde hat somit immer noch eine Entwicklungsstufe, die zu einer weiteren Effizienzsteigerung seines L√∂tprozesses f√ľhrt“, so Fehrenbach. Die Produktionszelle ist dabei sehr kompakt und hat eine Stellfl√§che von weniger als 3,5m¬≤. Kunden- und materialspezifische Anbauten rund die Zelle k√∂nnen kundenspezifisch realisiert werden.

Innerhalb der Zelle selber k√∂nnen Miniwellen mit unterschiedlichen D√ľsengeometrien eingesetzt werden. Die Gesamtsteuerung der Anlage erfolgt √ľber das Eutect Maschinen-Interface EMI. Mittels EMI k√∂nnen Produkte angelegt, bearbeitet, kopiert und gel√∂scht werden. Des Weiteren werden Jobs und Loth√∂henregelung √ľber die Software verwaltet. Neben der Produktverwaltung umfasst EMI auch den JobCreator, mit dem Jobs grafisch editiert werden k√∂nnen. Weitere diverse Parameter wie die X, Y, Z-Positionen, Dreh- (D) und Zustellachse (E), Eintauch- & Abrissgeschwindigkeit, Verfahrgeschwindigkeit, Verweildauer und Reihenfolge k√∂nnen √ľber EMI gemanagt werden. Der Teachmode erm√∂glicht das Anfahren ausgew√§hlter Koordinaten (X, Y, Z, D, E), um aktuelle Achs-Positionen zu korrigieren und zu √ľbernehmen oder aus aktueller Position neue Elemente in den Job hinzuzuf√ľgen.
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2018.12.12 16:24 V11.10.10-1