Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
© dreamstime dimitios kaisaris Analysen | 04 Juni 2018

'Trump sendet fatales Signal für transatlantischen Handel'

Zur Entscheidung von US-PrĂ€sident Trump, Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte aus der EuropĂ€ischen Union zu erheben, gibt VDMA-HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Thilo Brodtmann folgendes Statement ab.
"Der amerikanische PrĂ€sident Donald Trump setzt mit seiner heutigen AnkĂŒndigung, die EU nicht lĂ€nger von Zöllen auf Stahl- und Aluminiumprodukte auszunehmen, ein fatales Signal fĂŒr den transatlantischen Handel. Anstatt mit der EuropĂ€ischen Union ĂŒber einen wechselseitigen Abbau von Zöllen und anderen Handelsbarrieren zu verhandeln, setzt der US-PrĂ€sident auf Abschottung."

"Seine 'Handelsstrategie' ist eigentlich keine und wird sich mittelfristig als Eigentor erweisen. Denn sie schadet der weiteren Einbindung der US-Industrie in globale Wertschöpfungsketten. Leidtragende sind nicht nur amerikanische Unternehmen, die jetzt fĂŒr Stahl und Aluminium höhere Preise zahlen mĂŒssen, sondern auch weite Teile der deutschen und europĂ€ischen InvestitionsgĂŒterindustrie, die in den USA investiert haben und Stahl sowie Aluminium verarbeiten."

"Die EuropĂ€ische Union sollte nun umso energischer fĂŒr einen regelbasierten Freihandel im Rahmen der WTO eintreten, etwaige Gegenmaßnahmen hinsichtlich ihrer Angemessenheit prĂŒfen und zugleich den Vereinigten Staaten den Weg zurĂŒck an den Verhandlungstisch offenhalten. Denn wir brauchen ein schlankes Freihandelsabkommen, das alle Zölle abbaut und nicht-tarifĂ€re Handelshemmnisse beseitigt. Damit wĂ€re das leidige Thema der bilateralen Zölle ein fĂŒr alle Mal vom Tisch."
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Weitere Nachrichten
2018.12.11 12:50 V11.10.5-1