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© Northvolt Elektronikproduktion | 30 April 2018

Northvolt investiert kräftig im schwedischen Västerås

Der Batteriehersteller Northvolt hat mit dem Bau der Northvolt Labs begonnen. Die Forschungsanlage soll 2019 fertiggestellt werden, um Lithium-Ionen-Batteriezellen zu entwickeln und zu testen bevor sie in Serie gehen.
Wenn in den kommenden Jahren die alten Technologien auslaufen und von der Elektrifizierung überholt werden, würden Batterien den Unterschied machen, so Peter Carlsson, Mitbegründer und CEO von Northvolt. Die Strategie des Unternehmens sei es den Kunden die Möglichkeit zu geben ihre Produkte zu testen und weiter zu entwickeln, bevor sie in Großproduktionen gehen. Die Anlage wird in Västerås, 100 Kilometer von Stockholm entfernt, gebaut. Dort sind bereits mehrere internationale Unternehmen der Branche tätig. Mit einer Reihe von wichtigen Partnern und Kunden, sowie großen Fortschritten bei der Entwicklung von Zellen, Produkten und Prozessen sei man nun bereit für den nächsten Schritt, so Peter Carlsson weiter.

Mit der Unterstützung der Europäischen Investitionsbank, EIB, und InnovFin, dem Finanzierer für EU-Investitionen, der Swedish Energy Agency und Industriepartnern wird Northvolt Labs als ein wichtiger Schritt zur Einführung der Batteriefabrik von Northvolt angesehen. Batterien seien das Herz der industriellen Revolution. Das Northvolt-Projekt zeige, dass Europa in der Lage sei, weltweit führend in Innovation, Dekarbonisierung und Digitalisierung zu werden. Man sei stolz, diese hochmoderne Einrichtung in Västerås zu eröffnen und werde auch weiterhin im Rahmen der European Battery Alliance zusammenarbeiten um wettbewerbsfähige nachhaltige Batterien in Europa zu schaffen, so der Vizepräsident der Europäischen Kommission, Maroš Šefčovič.

Bei der Europäischen Investitionsbank zeigte man sich erfreut, die Forschung, Entwicklung und innovativen Herstellungstechniken von Northvolt zu finanzieren. Die Schaffung von hochspezialisierten Arbeitsplätzen und das Know-How würden für den Übergang der sauberen Energie in Europa von grundlegender Bedeutung sein. Man hoffe, dass man mit der Unterzeichnung des Darlehensvertrags in Höhe von 52,5 Millionen Euro für Northvolt auch dazu beitragen werde, ähnliche Investitionen in anderen EU-Mitgliedstaaten durchzuführen, so der Vize-Präsident der EIB, Andrew McDowell.
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2018.11.20 18:51 V11.9.5-2