Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
© wrangler dreamstime.com Analysen | 17 April 2018

Ostdeutscher Maschinenbau weiter auf Erfolgskurs

Der Aufwärtstrend im ostdeutschen Maschinen- und Anlagenbau hält unvermindert an. Geht es nach den Unternehmen, werden die Geschäfte auch in den kommenden Monaten rund laufen.
Der Aufw√§rtstrend im ostdeutschen Maschinen- und Anlagenbau h√§lt unvermindert an. Auftragslage, Kapazit√§tsauslastung und Besch√§ftigungsentwicklung zeigten im ersten Quartal 2018 weiter nach oben. Dar√ľber hinaus blicken die Unternehmen zuversichtlich auf die kommenden Monate. Das ergab eine Umfrage unter den 350 Mitgliedern des VDMA-Landesverbandes Ost in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Th√ľringen.

Neun von zehn Unternehmen bewerteten demnach ihre wirtschaftliche Situation als sehr gut oder gut. "Die aufstrebende Entwicklung steht auf soliden F√ľ√üen. So gelingt es den Unternehmen bisher, den internationalen politischen und wirtschaftspolitischen Spannungen standzuhalten", sagt Reinhard P√§tz, Gesch√§ftsf√ľhrer des VDMA Ost.

Gute Auftragslage und Kapazitätsauslastung

Die Betriebe konnten ihre vorhandenen Produktionskapazit√§ten zu durchschnittlich 91,2 Prozent auslasten ‚Äď damit lag die Kapazit√§tsauslastung 1 Prozentpunkt √ľber der vom Jahresende 2017. Sieben von zehn Unternehmen erreichten eine Auslastung von mindestens 90 Prozent. Nur vereinzelt lag die Auslastung unter 80 Prozent. Das ist dem Verband zufolge ein Zeichen daf√ľr, dass weite Teile der heterogenen Branche von der guten wirtschaftlichen Situation profitieren.

Dies spiegelt sich auch in der Auftragslage wider. Reichlich 88 Prozent der Firmen registrierten im Vergleich zum Vorquartal einen besseren oder gleich hohen Auftragsbestand. Das durchschnittliche Auftragspolster stieg auf 5,3 Produktionsmonate und näherte sich weiter der mittleren Reichweite im gesamtdeutschen Maschinenbau an. Diese beträgt sechs Monate.

Vor allem Facharbeiter fehlen

Um die gute Auftragslage bew√§ltigen sowie die Zukunft der Unternehmen sichern zu k√∂nnen, setzen die ostdeutschen Maschinenbauer nach wie vor auf eine nachhaltige Personalpolitik. Reichlich 59 Prozent der Firmen wollen in den kommenden sechs Monaten die aktuelle Mitarbeiterzahl aufrechterhalten ‚Äď fast 38 Prozent der Betriebe planen zudem, neue Mitarbeiter einzustellen.

Doch die Fachkr√§ftesicherung gelingt nicht reibungslos. Vielmehr haben etwa 80 Prozent der Befragten Schwierigkeiten, offene Stellen zu besetzen. Dies gilt insbesondere f√ľr die Unternehmensbereiche Entwicklung und Produktion. Fast die H√§lfte der betroffenen Betriebe hat Probleme, den Bedarf an Facharbeitern zu decken. Die Suche nach Ingenieuren bereitet reichlich einem Drittel der Firmen Sorgen.

Fast alle Unternehmen erwarten gute Jahresbilanz 2018

Ihre kurzfristigen Gesch√§ftschancen bewerteten die Unternehmen positiv. Bis zur Jahresmitte rechnen nahezu 15 Prozent der ostdeutschen Maschinenbauer mit einem Auftragszuwachs. Weitere 81 Prozent sehen gleichbleibenden Gesch√§ften entgegen. F√ľr das Gesamtjahr 2018 erwarten zudem 94 Prozent der Betriebe eine gute oder sehr gute Entwicklung ihrer Gesch√§ftssituation.
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Weitere Nachrichten
2018.12.05 15:01 V11.10.4-2