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© mp tec GmbH Co.KG Elektronikproduktion | 21 MĂ€rz 2018

Astronergy rüstet Produktionslinie in Deutschland auf

Der Solarmodulhersteller Astronergy hat die erste seiner fĂŒnf Produktionslinien fĂŒr einen deutlich höheren Durchsatz aufgerĂŒstet. Damit will das Tochter-Unternehmen der Chint-Gruppe die WettbewerbsfĂ€higkeit im deutschen und europĂ€ischen Markt sichern.
Statt 700 Modulen können auf der sogenannten K-Linie nun 1'000 Module pro Tag produziert werden. Auch durch eine verbesserte Eigendiagnose der Anlagen und einige verstĂ€rkte Bauteile konnten Stillstandszeiten gesenkt werden, schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die K-Linie muss dadurch weniger oft gewartet werden. Zudem wurde das UmrĂŒsten der Anlage vereinfacht, was einen schnelleren Wechsel des zu produzierenden Modultyps erlaubt.

Die K-Linie wurde von den Astronergy-Ingenieuren in Eigenregie umgesetzt. Andreas Lindner, leitender Ingenieur bei Astronergy: "Das ganze Team ist mĂ€chtig stolz, zumal die Linie selbst geplant, aufgebaut und in Betrieb genommen wurde. Wir haben den Aufwand der Inbetriebnahme zwar etwas unterschĂ€tzt, haben aber die Zeit genutzt, um besseres Equipment mit einer höheren VerfĂŒgbarkeit und noch besserer Genauigkeit, z.B. bei der Ablage der Strings, einzusetzen. Dadurch ist die neue Produktionslinie deutlich produktiver, was wichtig ist um wettbewerbsfĂ€hig Solarmodule zu produzieren."

Die K-Linie wurde Mitte Dezember fertiggestellt und ist nach erfolgreichem Testbetrieb nun voll einsatzbereit. Dank der hohen Eigenleistung konnte Astronergy sogar unter dem geplanten Budget bleiben, um die Linie in Betrieb zu nehmen. In KĂŒrze will das Unternehmen mit der UmrĂŒstung der zweiten Linie beginnen. Die Fertigstellung wird fĂŒr Sommer 2018 erwartet.

Mittlerweile habe sich der Standort in Frankfurt (Oder) zu einem der grĂ¶ĂŸten FertigungsstĂ€tten Europas fĂŒr Poly- und Monokristalline Module entwickelt. Im Bereich monokristalliner Module verzeichnet der Hersteller zudem einen Anstieg der Nachfrage. Im Jahr 2017 konnten schon mehr als 25MW dieses Modultyps abgesetzt werden, Tendenz steigend. Zudem kommen in Europa verstĂ€rkt Anfragen aus dem Raum Benelux, Skandinavien, Italien und Polen.

Sebastian MĂ€scher, Vertriebsleiter bei Astronergy: "Wir haben die Erfahrung gemacht, dass unsere konsequente ProduktqualitĂ€t, unsere langfristigen vertrauensvollen Partnerschaften und die gesamte Aufstellung des Unternehmens mit einem extrem starken, globalen Konzern im Hintergrund unseren Kunden Vertrauen schenkt.“ Um unsere Position am deutschen und europĂ€ischen Markt weiter zu stĂ€rken und kontinuierlich auszubauen, sei es aber notwendig die Distribution noch stĂ€rker zu begleiten und nachhaltig auszubauen, so MĂ€scher.
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2018.12.13 13:08 V11.10.14-2