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© leoni Elektronikproduktion | 16 November 2017

Leoni setzt erfolgreiche Geschäftsentwicklung im 3. Quartal fort

Leoni hat seine erfolgreiche GeschÀftsentwicklung im 3. Quartal mit einem Konzernumsatz von 1,19 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,07 Mrd. Euro) und einem Konzern-EBIT von 46,4 Mio. Euro (Vorjahr, inklusive Belastung aus Betrugsfall: -12,7 Mio. Euro) fortgesetzt.
Hieraus ergibt sich eine Anpassung der Prognose fĂŒr das Gesamtjahr: Der Konzernumsatz wird 2017 aus heutiger Sicht auf rund 4,8 Mrd. Euro (bisherige Prognose: 4,6 Mrd. Euro, Vorjahr: 4,4 Mrd. Euro) und das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf circa 220 Mio. Euro (bisherige Prognose: 190 bis 210 Mio. Euro, Vorjahr: 78,1 Mio. Euro) zunehmen. In den ersten neun Monaten 2017 entwickelte sich der Leoni-Konzernumsatz im oberen Bereich der Erwartungen und erhöhte sich damit im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um circa 10 Prozent auf 3,63 Mrd. Euro (Vorjahr: 3,31 Mrd. Euro). Zum Umsatzzuwachs trug der im Jahresvergleich gestiegene Kupferpreis bei. Das Neunmonats-EBIT legte von 49,2 Mio. Euro auf 183,1 Mio. Euro zu. UrsĂ€chlich dafĂŒr waren zusĂ€tzliche ErgebnisbeitrĂ€ge aus dem Mehrumsatz, operative Verbesserungen im Unternehmensbereich Wiring Systems (Bordnetz-Systeme) sowie Einmalfaktoren: In der Berichtsperiode wirkten sich vor allem der Verkauf des GeschĂ€fts mit Haus- und ElektrogerĂ€tekabeln sowie eine VersicherungsentschĂ€digung positiv aus. Dagegen war der Vergleichszeitraum 2016 durch hohe Restrukturierungs-aufwendungen und einen Betrugsfall belastet. Bereinigt entwickelte sich das EBIT von Januar bis September 2017 ebenfalls im oberen Bereich der Erwartungen und nahm um fast ein Drittel auf 163,2 Mio. Euro (Vorjahr: 123,6 Mio. Euro) zu. Der PeriodenĂŒberschuss des Leoni-Konzerns, der Ende September weltweit 83.951 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschĂ€ftigte (Vorjahr: 77.013), vergrĂ¶ĂŸerte sich entsprechend in den ersten neun Monaten auf 120,5 Mio. Euro (Vorjahr: 11,6 Mio. Euro). WSD gewinnt wichtigen Auftrag im Bereich ElektromobilitĂ€t Der Unternehmensbereich Wiring Systems (WSD) steigerte den Umsatz im dritten Quartal 2017 um fast 15 Prozent auf 732,2 Mio. Euro (Vorjahr: 638,4 Mio. Euro) und in den ersten neun Monaten um rund 12 Prozent auf 2,24 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,01 Mrd. Euro). Besonders gut entwickelten sich die GeschĂ€fte in Asien sowie mit der internationalen Nutzfahrzeugindustrie. Das Segment-EBIT legte im Quartalsvergleich von 4,5 Mio. Euro auf 23,1 Mio. Euro und im gesamten Berichtszeitraum von 26,6 Mio. Euro auf 87,2 Mio. Euro zu. Auch der Auftragseingang war dynamisch: In den ersten neun Monaten gingen neue Bestellungen im Wert von rund 4,5 Mrd. Euro ein. Auf das dritte Quartal entfielen circa 1,6 Mrd. Euro, davon betrafen fast 600 Mio. Euro Hochvolt-KabelsĂ€tze fĂŒr Elektrofahrzeuge. Von besonderer Bedeutung fĂŒr den Bereich ElektromobilitĂ€t war ein Auftrag ĂŒber die Komplettverkabelung der neuen E-MobilitĂ€ts-Plattform eines weltweit tĂ€tigen europĂ€ischen Automobilherstellers. WCS mit Umsatz- und Ergebnisanstieg Im Unternehmensbereich Wire & Cable Solutions (WCS) nahm der Umsatz von Juli bis September 2017 um gut 5 Prozent auf 455,9 Mio. Euro (Vorjahr: 433,1 Mio. Euro) und in den ersten drei Quartalen um circa 7 Prozent auf 1,39 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,30 Mrd. Euro) zu. Gewachsen sind sowohl das Automobil- als auch das IndustriegeschĂ€ft, außerdem hatte der gestiegene Kupferpreis einen positiven Effekt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern des Segments WCS erhöhte sich im dritten Quartal von 22,8 Mio. Euro auf 23,0 Mio. Euro. Damit konnte sowohl beim Umsatz als auch beim EBIT der Wegfall des GeschĂ€ftes mit Haus- und ElektrogerĂ€tekabeln mehr als kompensiert werden. Unter Einbeziehung des positiven Ergebniseffekts aus dem Verkauf des GeschĂ€fts mit Haus- und ElektrogerĂ€tekabeln wurde im Neunmonatszeitraum 2017 beim EBIT ein krĂ€ftiges Plus auf 90,9 Mio. Euro (Vorjahr: 62,5 Mio. Euro) erzielt.
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