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© Terma Elektronikproduktion | 16 Oktober 2017

Terma ist bereit für komplette F-35 Produktion

Der dĂ€nische Hersteller Terma ist seit etwa 15 Jahren im F-35-Programm. In dieser Zeit hat das Unternehmen stark in den Standort Grenaa investiert, um diesen fĂŒr die Produktion von Kohlenstofffasern- und Komposite-Flugzeugstrukturen 'fit' zu machen.
Das Unternehmen hat nun VertrĂ€ge fĂŒr acht zusĂ€tzliche Programme fĂŒr das weltweit grĂ¶ĂŸte Industrieprojekt, den F-35 Lightning II unterzeichnet, bei dem Lockheed Martin als Hauptauftragnehmer fungiert.

Jetzt wurde ein weiterer Meilenstein markiert: seit Oktober 2015 wurde das gesamte Fabriklayout modifiziert und optimiert. Zum Beispiel wurden die Arbeitswege in der Fabrik um 50 Prozent reduziert, heißt es in einer Pressemitteilung. Zudem wurde in ein neues FabrikgebĂ€ude - mit 4'000m2 - investiert, in dem die 'rohen' Kohlenstofffasern mittels Laser-Positionierungsmaschinen geschnitten und in Werkzeugen ausgelegt, um dann in einem von drei Autoklaven ausgehĂ€rtet zu werden. Um die richtige QualitĂ€t zu gewĂ€hrleisten, werden alle Teile im neu erworbenen 5-Achs-Ultraschallscanner gescannt.

Zudem wurde auch die ProduktionskapazitĂ€t fĂŒr die Herstellung von Flugzeugstrukturen verdoppelt. Hier wurde in neue Bearbeitungszentren und hochprĂ€zise MessgerĂ€te investiert. Und was haben diese gesamten Investitionen noch gebracht? 80 neue Mitarbeiter sind nun ebenfalls im Unternehmen beschĂ€ftigt.

Bis 2021, wenn die F-35-Produktion mit rund 150 Flugzeugen pro Jahr ihren Höhepunkt erreicht, wird die Gesamtbelegschaft voraussichtlich mit 130-150 auf fast 500 Mitarbeiter gestiegen sein.
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2019.01.17 14:20 V11.11.0-2