Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
© Skypixel Dreamstime.com Analysen | 09 Oktober 2017

Die Zeit für einen geordneten Brexit wird immer knapper

Der deutsche Maschinenbau appelliert an beide Seiten, in der f├╝nften Verhandlungsrunde endlich Ergebnisse zu den Details des Austritts Gro├čbritanniens aus der EU zu liefern.
Aus Sicht des VDMA k├Ânnen ├ťbergangsregelungen ab M├Ąrz 2019 erforderlich werden, um mehr Zeit f├╝r die Einigung auf ein Folgeabkommen zu haben.

ÔÇ×Ein harter Brexit ist ein denkbares, aber f├╝r die Wirtschaft kein akzeptables Szenario. Weil das insbesondere f├╝r das Vereinigte K├Ânigreich risikoreich w├Ąre, besteht Hoffnung, dass ein solches Szenario vermieden wird. Wenn die Zeit f├╝r die Einigung auf ein Folgeabkommen zu knapp wird, muss man ├ťbergangsregelungen ab M├Ąrz 2019 grunds├Ątzlich in Betracht ziehen“, sagt Thilo Brodtmann, Hauptgesch├Ąftsf├╝hrer des VDMA. ÔÇ×Es ist eindeutig, dass vor allem Gro├čbritannien realistischere Erwartungen an den Brexit und die Zeit danach entwickeln muss. Die EU darf und wird sich in den Verhandlungen nicht verbiegen, weil f├╝r die heimischen Unternehmen der Erhalt des Binnenmarktes Priorit├Ąt hat. Allerdings hat die britische Premierministerin Theresa May mit ihrer Rede in Florenz zuletzt Kompromissbereitschaft gezeigt. Das ist ein positives Zeichen, das die EU-Kommission ernst nehmen sollte.“

F├╝r den deutschen Maschinenbau ist Gro├čbritannien der viertwichtigste Auslandsmarkt weltweit mit einem Exportvolumen von 7,4 Milliarden Euro (2016). Umgekehrt lieferte das Vereinigte K├Ânigreich 2016 Maschinenbauprodukte im Wert von 2,4 Milliarden Euro nach Deutschland.
Weitere Nachrichten
2019.01.17 14:20 V11.11.0-1