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© flextronics Elektronikproduktion | 03 MĂ€rz 2017

ROB Cemtrex muss Werk in Paderborn schließen

Es hat offenbar alles nichts genĂŒtzt. Der EMS-Dienstleister ROB Cemtrex Automotive wird die Tore schließen.
Aktualisiert; MĂ€rz 03, 2017 09:29
Nur ein Jahr nach der Insolvenz der Periscope und der Übernahme durch Cemtrex verlieren die knapp 120 Mitarbeiter ihre Arbeit. Bereits damals wurde die Belegschaft gekĂŒrzt; von 330 auf 190 Mitarbeiter. Auch der teilweise Lohnverzicht durch die verbliebenen Mitarbeiter konnte den Standort nicht retten. „Wir haben Dienstag den Betriebsrat und die Mitarbeiter ĂŒber die aktuelle Lage und die daraus resultierende Notwendigkeit informiert. Wir wollen gemeinsam mit dem Betriebsrat jetzt eine unter den gegebenen UmstĂ€nden möglichst sozialvertrĂ€gliche Lösung fĂŒr die aktuell noch ĂŒber 120 Mitarbeiter finden. Aktuell werden GesprĂ€che darĂŒber gefĂŒhrt ob eine Transfergesellschaft auf den Weg gebracht werden kann, in der die Mitarbeiter, die dies wĂŒnschen, beschĂ€ftigt und weiter qualifiziert werden können“, teilte GeschĂ€ftsfĂŒhrer Frank Bittighofer mit. Ende Oktober sei voraussichtlich Schluss, heißt es in einer Pressemeldung der ROB Cemtrex Gruppe. Hintergrund fĂŒr die Entscheidung sind stark rĂŒcklĂ€ufige UmsĂ€tze und vor allem ausbleibende NeuauftrĂ€ge fĂŒr das Werk Paderborn. „Hinzu kommt, dass nach den jĂŒngsten politischen Entwicklungen die Risiken fĂŒr die Gesamtwirtschaft massiv zugenommen haben und andere Kunden deshalb ebenfalls vorsichtig sind, was den Start neuer Projekte angeht“, so Bittighofer. Vor diesem Hintergrund sieht die ROB Cemtrex Gruppe die Entscheidung, das Werk Paderborn nach Abarbeitung der derzeit vorhandenen AuftrĂ€ge zu schließen, als unausweichlich. „Dieser Schritt fĂ€llt uns nicht leicht. Wir wollten dies jedoch auch im Interesse der Mitarbeiter zu einem Zeitpunkt tun, zu dem noch Gestaltungsmöglichkeiten bestehen. Je besser sich die Zahlen in den nĂ€chsten Monaten entwickeln, desto mehr Spielraum haben wir hierfĂŒr. Die genauen Details werden wir dann zusammen mit dem Betriebsrat festlegen“, betont Bittighofer.
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